Archive for Juli, 2015

Parken in Wolfratshausen, Folge z

Freitag, Juli 31st, 2015

Nun hat es also doch noch zu einer neuen Schrankenanlage vor der Loisachhalle gereicht.

Jetzt gibt es doch tatsächlich auch noch am best nachgefragten Freitag vormittag – passend zum grünen Markt in der Stadt – wieder freie Parkplätze.

Viele Leutz können sich nicht mehr darauf verlassen, freitags vor der Loisachhalle kostenlos zu parken.

Aus dieser Situation heraus wird der gemeinnützige Verein Lebendige Altstadt scharf schließen, daß das Parkdeckhaus längst überfällig ist und nun endlich gebaut werden muß.

Aber demnächst wird uns ja ein Parkkonzept unterbreitet. Dann wissen wir endlich Bescheid über die Parkplatznöte in unserer Stadt.

 

Der Würgeladen – wieder eine Erfolgsstory von WOR

Dienstag, Juli 28th, 2015

Nun greifen die Stadträte aber dem Team vom Bürgerladen sowas von unter die Arme !

45 Fragen wollen die CSU, die Bürgervereinigung, die SPD, die Grünen sowie Dr. Schmid und Fritz Meixner von der Verwaltung bis nach der Sommerpause der Stadträte geklärt haben.

Aus den 45 beantworteten Fragen resultieren meiner groben Schätzung nach 90 neue Fragen oder Alternativen.

Diese 90 Fragen oder Alternativen werden dann von der Verwaltung bis zur immer friedvollen und seligmachenden Weihnachtssitzung abgearbeitet, woraus dann aber  im Januar 180 neue Fragen und Alternativen vorgebracht werden.

Voraussichtlich zu Ostern wird man sich dann womöglich mehrheitlich dazu durchgerungen haben, dem Bürgerladen eine Vermietung der ganzen Fläche oder doch nur eines Teils in Aussicht zu stellen, wenn denn die von den Räten vorgebenen Eckpfeiler – die noch festgelegt werden – eingehalten werden.

Sollte aber der Businessplan des Bürgerladens die Räte dann doch nicht überzeugen, werden die Räte aus Fürsorge einen Bürgerladen im Stadtgebiet verbieten.

Zum Schluß bekommen dann auch noch alle Recht.

Die Bürger haben sich zwischenzeitlich anderweitig orientiert – der Bürgerladen floppt. Das haben die einen dann ja schon immer gesagt.

Die anderen sagen, es hat nur gefloppt weil die Beschlüsse von den Räten so lange auf sich haben warten lassen.

Und wenn es ein Erfolg wird, dann waren es sowieso alle.

Nun, auf jeden Fall ist Wolfratshausen dann wieder um eine weitere Geschichte aus dem Stadtrat bereichert worden.

 

 

 

S7 – Das ist ja nochmal gutgegangen

Dienstag, Juli 28th, 2015

Fast hätte die s7 doch noch von Icking nach Eurasburg und von dort nach Geretsried gebaut werden müssen.

Die Bürgervereinigung hat ausgerechnet wie hoch der Anteil der Wolfratshauser am S-Bahn-Tunnel denn sein könnte, wenn man die geschätzten Zahlen von 2009 auf 2015, 2025 usw hochrechnet. Man wollte dann doch die Ausgaben für den Tunnel irgendwie gedeckelt haben, daß sie also quasi unter dem Tunneltrog – Deckel bleiben würden.

Was hätte man sparen können, hätte man die S-Bahn bereits vor 20 Jahren nach Geretsried verlängert. Damals hätte es allerdings mit Sicherheit eine Schranke getan. Es wäre also noch billiger geworden, wenn man denn damals ….

Natürlich wird es jedes Jahr, das man zuwartet, teurer. Ob nun die Baukosten gnau im Rahmen der Inflation anwachsen oder drunter oder drüber, niemand kanns wissen.

Wie oft die Stadträte in einem solch langen Zeitraum die Hundesteuer, die Grundsteuer, die Begräbniskosten, die Gebühren für Wasser und Abwasser, den Gewerbesteuersatz usw angehoben haben ? Da gibt es wohl keine Anpassungen ? Ok, die Parkgebühren können wir nicht zur Finanzierung hernehmen. Parken in WOR wird nicht teurer sondern allenfalls billiger. Weil die Parkgebühren vor der Loisachhalle sinken, andere Parkgebühren über viele Jahre nicht angehoben werden – oder die Parkenden wenigstens nicht auf Zahlung kontrolliert werden. Aber die anderen Gebühren, die die Stadt erhebt ?

Und die eigenen Einkommen der deckelnden Stadträte, steigen die eher von Jahr zu Jahr ? Oder sind die seit Jahren eher gleichbleibend. Gibts die Sachen beim Schreiner noch zu den Konditionen von 2009 ? Könnte da vielleicht der Bürgerladen noch einen Auftrag zu diesen alten Konditionen unterbringen ?

 

 

 

Der Würgerladen

Sonntag, Juli 26th, 2015

In der Zeitung steht, die CSU befürchtet einen subventionierten, andere Geschäfte schädigenden Bürgerladen.

Hat die CSU also womöglich deshalb den rechtswidrigen Antrag zur Geschäftsordnung gestellt, um den Bürgerladen schlichtweg verhungern zu lassen? Dabei hat die CSU vermutlich nicht überrissen, daß mit der Geschäftsordnung die Ordnung innerhalb der Stadtratsitzung gemeint ist und nicht die Ordnung der Geschäfte in der Altstadt nach Gusto einer Partei.

Dabei ist doch alles recht einfach, sag ich mal so dahin:

Will man das Gebäude im EG soweit sanieren, daß sich das Stadtmuseum entsprechend erweitern kann ? (Wäre ja mein Vorschlag gewesen).

Will man das Gebäude soweit sanieren, daß das EG an Fremde vermietet   werden kann ?

Will man das Gebäude soweit sanieren, damit darin im EG ein Bürgerladen eingerichtet werden kann ?

Die Einrichtung als solche in diesem Bürgerladen ist allerdings vom Bürgerladen zu stemmen. Wieso die Sanierungskosten sinken, wenn der Bürgerladen auf ein Restaurant verzichtet, leuchtet mir nicht ein. Die Einrichtung ist Sache des Mieters nicht des Vermieters ?! (Und ein Dunstabzug durchs Museum geht natürlich gar nicht!)

Wenn der Bürgerladen nicht die ganze Fläche benötigt, ist über eine Aufteilung der Räumlichkeiten auf Bürgerladen bzw Museum nachzudenken, was ja auch weniger Miete für den Bürgerladen und mehr Platz für das Museum bedeuten würde.

Dem Bürgerladen ist mitzuteilen, auf welche Mietkosten man sich einzustellen hat – unter Berücksichtigung der Möglichkeiten eines Entgegenkommnens bei der Miete.

Sollte das Management des Bürgerladens Einladungen zu Gesprächen / Erörterungen nicht annehmen – wie immer wieder erzählt wird – , ist der Bürgerladen darauf hinzuweisen, daß es auch noch andere Leerstände in der Altstadt gibt. Aber mit klarer Ansage und nicht zum Beispiel mit einem Antrag zur Geschäftsordnung oder derlei anderen Unsinn.

Hat man mal wieder Angst vor dem Wähler und versucht die Kuh elegant vom Eis zu bringen ?

Es gibt Stadträte, die sich Gedanken über die Rentierlichkeit des Bürgerladens machen. Die mache ich mir auch, weshalb ich persönlich keine Anteile am Bürgerladen gezeichnet habe.

An die 300 Leute möchten aber diesen Bürgerladen auf die Beine stellen. Dann soll man sie auch lassen. Der Bürgerladen wird von Bürgern betrieben werden, nicht von den Stadträten.

Aber auch wenn ich keine Anteile gezeichnet habe werde ich den Laden  aufsuchen und dort die Produkte erwerben, die ich in anderen Geschäften der Altstadt nicht bekomme. Versprochen!

Und ich werde natürlich das Bürgerbegehren unterschreiben, da der Stadtrat ja nicht in der Lage ist rechtsgültige Entscheidungen zu treffen.

Ich rechne im Gegenzug aber auch damit, von der Bürgerladen – Truppe bei meinem Bürgerbegehren gegen das Parkhausdeck am Hatzplatz unterstützt zu werden.