Archive for Juni, 2015

Parken in Wolfratshausen, Folge y

Donnerstag, Juni 18th, 2015

In der Stadt Schrobenhausen kommen 17000 Bewohner mit 678 Parkplätzen im Umgriff der Altstadt aus.

In Wolfratshausen hat es derzeit etwa 1100 Parkplätze.

Wenn man natürlich ausschließlich Billigst-Parkmöglichkeiten anbieten will, muß man noch etliche weitere Parkplätze schaffen. Mit Gottes Hilfe wird es immer einen Autofahrer geben, der den Billigst – Parkplatz auch annimmt und sein Auto drauf stellt. Und wenn er auch vom Schreibtisch aus nur sehen will, daß es seinem Auto immer noch gut geht.

Billigst – Parkmöglichkeiten sind Dauerparkkarten für 100 Euro im Jahr, was in Tölz außerhalb der Altstadt zB 30 Euro kostet – im Monat.

Oder auch Parkplätze auf denen Gebühren erhoben werden, aber keiner das überprüft – also nur theoretisch Gebühren erhoben werden.

usw usw

Also: Ein Parkhaus muß her, die Parker zahlen immer noch nix, der Steuerzahler aber übernimmt das gerne.

Parken in Wolfratshausen, Folge x

Donnerstag, Juni 18th, 2015

Die (vermeintliche) Parknot in Wolfratshausen stellt sich im Juni 2015 wie folgt dar.

Der Altstadtparkplatz ist wegen Volksfest annähernd drei Wochen lang gesperrt. Nach mehreren Tagen gelingt es auch, dieses auf dem Wolfratshauser Parkleitsystem darzustellen.

Gleichzeitig genehmigt die Stadt das Abstellen diverser Zugmaschinen der Schausteller auf dem Platz hinter der Sparkasse. Die Zugmaschinen werden erst beim Abbau wieder benötigt. Parken ist hier nur und ausschließlich für PKW vorgesehen – eigentlich.

Gleichzeitig sind einige Parkplätze in der Marktstraße nicht nutzbar wegen Kanalsanierung.

Der Hatzplatz zeigt in dieser Zeit selten mal das rote Kreuz. Das rote Kreuz sagt allerdings nicht aus, daß es keine Parkplätze auf dem Hatz mehr gäbe, sondern daß möglichwerweise bei entsprechend vielen – gleichzeitig anwesenden – Schrägparkern tatsächlich so gut wie kein Parkplatz vorhanden sein könnte.

Jetzt hat man auf dem Hatz etliche Schrägparker vorgesehen, man hat fleißig an Nicht-Anwohner billigste Anwohner – Parkausweise ausgegeben, man hat trotz dem für Langzeitparker vorgesehenen Platz vor der Loisachhalle auf dem Hatz eine Höchstparkdauer von zehn Stunden eingeräumt… Auf der anderen Straßenseite gilt eine Höchstparkdauer von 2 Stunden …

Trotz dieser vielen Anstrengungen schafft man es nicht, den Hatz voll zu bekommen. In der vermeintlich total ausgebuchten Zeit von 10 bis 12 Uhr, werden laut Auskunft der Stadtverwaltung 40 bis 60 Parkscheine gezogen. Die Parkscheine werden aber nur von dem gezogen, der auch einen Parklatz vorgefunden hat.

Trotz und alledem fordern einige mehrere nachdrücklich und ausdrücklich ein Parkhaus oder Parkdeck am Hatzplatz. Es muß also wieder die Frage der alten Lateiner gestellt werden: Cui bono ?

Wem nutzt es ???????????????????????????????

 

Antrag oder Voranfrage, das ist hier die Frage

Mittwoch, Juni 17th, 2015

Der Bürgermeister wollte das Stimmungsbild der Räte abfragen, ob man denn womöglich die beiden Mittelschulen am Hammerschmiedweg und in Waldram fusionieren solle.

Gefühlte 45 Minuten wurde nun nicht die „Anfrage“ bei der vorgesetzten Behörde diskutiert, sondern die möglichen Folgen für Stadt und Land. Der dritte Bürgermeister wollte gar wissen, was denn das alles kosten solle, wobei man noch gar nicht wisse was man denn tun würden sollte.

Die verschiedenen Möglichkeiten hatte – wieder einmal -eine fraktionsübergreifende  Arbeitsgruppe der Stadträte ausgelotet. Zusammen mit den beiden Rektoren der beiden Schulen.

Aber, man hatte vergessen das OK von Dr. Fleischer einzuholen. Man hätte die Sache Dr. Fleischer allein übertragen sollen – und es wäre nichts passiert. Denn laut Dr. Fleischer besteht derzeit keinerlei Handlungsbedarf, man hätte ja abwarten können bis die Eltern Alarm schlagen. Man muß ja immer die Wähler im Auge haben. Was bei der CSU allerdings in letzter Zeit eher schlecht als recht geklappt hat.

Nach den gefühlten 45 Minuten Diskussion stellte der Fraktionsvorsitzende der CSU fest, daß der Stadtrat über eine Anfrage des Bürgermeisters bei einer übergeordneten Behörde eigentlich gar nicht abstimmen müsse, weil das im Ermessen des Bürgermeisters liege …. die CSU werde aber in dieser Frage unterschiedlich abstimmen, was bei der CSU dann immer den Anwesenden und der Welt erklärt werden muß, weil man bei der CSU ja eigentlich immer mit einer Stimme spricht – unabhängig von einem eventuellen Gewissen und Verantwortung einzelner Mandatsträger.

Bei der CSU wird man zwar auch vom Volk gewählt, ab dem Wahlergebnis ist man aber eher der Partei verpflichtet. Die hat einen ja überhaupt erst auf die Liste gesetzt.

Vor einer Woche im vorbereitenden Ausschuß der Stadträte war es ja schon schwierig. Die Verwaltung hatte in der Vorlage für die Räte den Begriff „Antrag“ durch den Begriff „Voranfrage“ ersetzt. Daraufhin mussten alle drei CSU – Räte auf Anraten von Stadtrat Plößl gegen die Vorlage stimmen, weil das ja nicht in der Fraktion vorher besprochen werden konnte. Die drei Räte konnten das vor ihrem Gewissen bzw vor dem ihnen mitgegebenen Fraktionsentscheid nicht verantworten.

Stadtrat Plößl fehlte in der Sitzung des Vollgremiums. Vielleicht wollte er es sich ersparen, nun für die „Voranfrage“ zu stimmen wo er doch eine Woche vorher aus Fraktions-Gewissensgründen dagegen hat stimmen müssen…. ???

Mit diesem unserem Land geht es nur in einer Richtung – nämlich bergab.

 

 

 

Tja, die Stadträtin Frau Tilke

Dienstag, Juni 16th, 2015

Frau Stadträtin Tilke beschwert sich zu Recht über die tiefen Spurrillen auf der Sauerlacher Straße.

Bei Regenwetter könne man da auf keinen Fall fahren. Bei trockenem auch nicht, ergänzt Frau Leonhard vom Bauamt.

Nun verstehe ich, warum Frau Tilke an dieser Stelle immer auf dem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung radelt. Sie zeigt in ihrer Vorbildfunktion wie man auch diese Situation clever meistert.

Ansonsten kann sie – was die überfälligen Reparaturen auf diesem Straßenstück betrifft – ja den kurzen Dienstweg nutzen.

Sie ist ja schließlich Mitglied der CSU, welche in Bayern die absolute Mehrheit besitzt und in deren Verantwortung nun mal der Zustand der bayerischen Staatsstraßen fällt. Also Frau Tilke, kümmern Sie sich darum !

Außerdem: Wie soll denn ein Stoiberscher ausgeglichener Haushalt funktionieren, wenn alle Spurrillen gleich ausgebessert würden? Frau Tilke kann sich ja aber auch an den Nachfolger des Stimmkreisabgeordneten Dr. Stoiber wenden. Bachhuber heißt der Nachfolger wohl.