Archive for Juli, 2014

Parkdeckhaus

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Wenn ich es denn richtig gelesen habe, hat der Stadtrat bereits den Neubau (was denn auch sonst?) eines Parkdeckhauses am Hatzplatz beschlossen.

Wer nun wie den Bedarf dafür ermittelt hat, weiß man nicht so genau.

Man will halt eins haben, ob es gebraucht wird ist nicht die Frage.

Um den vermeintlichen Bedarf  zu untermauern, werden vorsichtshalber schon mal sechs Parkplätze ( zwei pro Harfe) abgezogen, wegen eventuell unter Umständen möglicher Schrägparker.

Der eigentliche Hammer aber ist, daß man für diesen Platz Dauerparklizenzen für 100 Euro jährlich ausgibt. Diese Dauerparklizenzinhaber zahlen also etwa 30 Cent pro Arbeitstag fürs Parken.

Diese Dauerparklizenzinhaber mit ihren 30 Cent pro Tag verhindern Einnahmen für die Stadt, da ja zwischen zehn und zwölf Uhr vormittags Pakplatzsuchende kein Geld in die Automaten einwerfen können, weil es dank günstigst Dauerparkenden ja keinen freien Parkplatz mehr gibt.

Aber nicht nur, daß der Stadt Einnahmen vorenthalten werden – die günstigst Dauerparkenden werden auch noch als Argument für die Notwendigkeit eines Parkdeckhauses mißbraucht.

Die Stadtbauräte haben also angeblich den Bau eines Parkdeckhauses beschlossen ohne Auskunft über eventuelle Gebührenansätze zu geben.

Sollen die Parkgebühren im Parkhaus so günstig bleiben wie jetzt ? Werden die anderen teurer um das Parkhaus zu finanzieren ?

Bekommen die günstigst Dauerparkenden für 100 Euro künftig einen überdachten Parkplatz ? Wenn es wieviel teurer wird, wieviele der günstigst Dauerparkenden werden das neue Angebot annehmen ?

Wo parken künftig die zu einem Großeinsatz anrückenden Feuerwehrleute? Im Parkhaus mit einer Rutsche pro Etage rüber zur Feuerwehr?  Oder die Feuerwehrleute werden gebeten im Falle eines Einsatzes Fahrgemeinschaften zu bilden.

Wer einen Parkplatz auf Hatzplatz oder vor der Loisachhalle nutzt, hat hierfür das vorgesehene Parkgeld zu entrichten. Vielleicht mit einem festzusetzenden täglichen Höchstbetrag. Die Gewerbetreibenden sowie die Angestellten können die Gebühren steuerlich geltend machen. Warum der Steuerzahler darüber hinaus noch ein quasi kostenloses Parkhaus zur Verfügung stellen soll ….???  Die Hauseigentümer mußten Parkplatzablöse bezahlen, damit die Stadt Parkplätze für die Kunden schafft. Und nicht um sie für lächerliche 100 Euro jährlich an jedermann zu verschenken.

Das Parkleitsystem wird bald nach der Sommerpause einjähriges feiern. Eine Auswertung der freien bzw belegten Parkplätze gibt es nach wie vor nicht. Zumindest nicht für die Öffentlichkeit. Man möchte wohl erst das Parkdeckhaus auf den Weg bringen bevor man zugeben muß, daß es diese Verschandelung des Loisachufers eigentlich nicht braucht.

Die innere Beuerberger Straße (gegenüber Littig-Villa) wird seit geraumer Zeit als Parkplatz genutzt (früher absolutes Haltverbot). Die alte Beuerberger Straße verfügt seit ? über einen Parkstreifen, warum nicht auch die (neue) Beuerberger Straße stadtein- und auswärts ? Über diese Parkplätze würde notfalls das Gras wachsen, das häßliche Parkhausdeck aber hält womöglich Jahrzehnte, wenn man es denn für teures Geld in Schuß hält …

 

Kitahoga

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Man muß ja dem Waldramer Schlecker-Markt-Besitzer dankbar sein für sein Angebot die Kinders dort unterzubringen.

Hätte das Angebot nicht kurz vor der regulären Sitzung vorgelegen, würde auf der Coop-Wiese breits gebaut.

Bevor die Stadt ein Gebäude umnutzt, baut sie lieber ein neues ….

Nun also kein neues, sondern ab in die Waldorf – Container, wunderbar.

 

 

Wohin mit dem grünen Markt ?

Sonntag, Juli 20th, 2014

Herr Fraas hat also vorgeschlagen, den störenden grünen Markt auf die alte Floßlände zu verlegen. Da müsse man nur die Böschung zum Schulsportplatz samt Büschen und Bäumen entfernen, den Zaun nach hinten versetzen und schon könne man beiderseits des asphaltierten Weges die Verkaufsstände zum Flanieren aufbauen.

Nun, die Umsetzung würde etwas Zeit in Anspruch nehmen und der Anfahrtsweg erschließt sich mir noch nicht so richtig.

Ich würde vielmehr vorschlagen wollen, den grünen Markt in das CSU – Konzept hinsichtlich der Verschönerung des Gleisdreiecks einzubinden.

Mein Vorschlag ist zwar schon der 21., aber da ja 100 Preise für diesen Ideenwettbewerb ausgelobt sind, bekomme ich ja doch wenigstens noch einen Trostpreis. Gegen einen Mitflug in der Antonov würde ich mich aber nicht wirklich wehren ….

In der Hoffnung bald erfreuliche Post von der CSU zu erhalten …

 

Werbekreis

Sonntag, Juli 20th, 2014

Wenn also der Werbekreis ruft, findet eine Handvoll der Wolfratshauser Geschäftsleute den Weg dorthin. Brauchen den Werbekreis also eher nicht.

Aber 16 plus 11 Geschäftsleute bitten den Rentner Wensauer sich für sie einzusetzen.

Die Marktstraße stirbt so vor sich hin. Bemüht werden mal wieder die Parkplätze für Fußkranke sowie die vor 9 Jahren (oder?) eingeführte Einbahnstraße.

Wo aber waren die 27 aufrechten Wolfratshauser Geschäftsleute als die Familie Holthaus mit ihrer Vermieterin wegen besserer Konditionen verhandelte ???

War man womöglich noch froh, diesen Konkurrenten jetzt endlich loszuwerden?

Es hätte allen, die von der Kundenfrequenz leben, klar sein müssen wie wichtig dieses Ankergeschäft für ganz Wolfratshausen ist.

Nun, ich bin froh mein Geld nicht mehr im Einzelhandel verdienen zu müssen. Die Rahmenbedingungen haben sich deutlich verschlechtert.

Man kann sein Geschäft natürlich auf die mehr werdenden Rentner ausrichten. Dann genügt es vermutlich nur in den Vormittagsstunden den Laden aufzuhaben. Wenn man aber an das Geld der gut verdienenden Singles bzw der Doppelverdiener will, muß man schon die gesetzlichen Öffnungszeiten auch nutzen. Bevor sie alle und jeder ins Internet abwandern.

Ich kann mich gut erinnern als ich noch im Einzelhandel unterwegs war und die Kunden am Samstag um fünf vor acht dann fragte, ob sie denn nun eine Waschmaschine möchten oder doch lieber nicht … Kollegen, deren Einkommen von den verkauften Geräten abhing, die übernahmen dann den „Fall“ . Ich ging lieber zur S-Bahn und ab nach Hause.

Parkplätze in der Innenstadt

Samstag, Juli 19th, 2014

Das mit den fehlenden Parkplätzen in der Innenstadt kann man ja bald nicht mehr hören. Das Parkleidsystem zeigt es  (fast) jeden Tag, es gibt genug Parkplätze.

Wenn es dann immer noch nicht genug sind, oder sie – wem auch immer – nicht nah genug sind, bleiben meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten.

Häuser in denen seit mindestens einem Jahr kein Einzelhandel mehr stattfindet, werden abgerissen und zu Parkplätzen umgewandelt.

Oder man bringt Angebot und Nachfrage hinsichtlich der Marktstraßen – Parkplätze dadurch ins Gleichgewicht indem die Händler ihre Laden – Öffnungszeiten verlängern und damit den Parkdruck besser verteilen.

Also Freitag und Samstag bis beispielsweise 20 Uhr, statt am Samstag ab 12 Uhr abschnittsweise den Bürgersteig hochzuklappen. Schon wirds besser mit den Parkplätzen.

Warum auf 4 offene Sonntage bauen, wenn man 52 Samstage das Geschäft ohne jedweden Antragbei  irgendwem aufhalten kann.

Insofern hilft auch ein Parkhaus Hatzplatz nichts, da der Autofahrer ja dann von dort womöglich zu Fuß sich in die Marktstraße begeben müßte.

 

 

 

 

 

 

 

Ampel für „grünen Markt“ auf Rot

Samstag, Juli 19th, 2014

Der „grüne Markt“ wurde vor wenigen Wochen vom Parkplatz Altstadt in die Altstadt verlegt. Seitdem meldeten sich wohl mehrere neue Fieranten, die ebenfalls am Freitag vormittag ihre Waren auf dem Markt präsentieren möchten.

Was zeigt die Verlegung des „grünen Marktes“ in die Altstadt ?????

Überraschung Nummer eins:

Betrachtet man die angezeigten freien Parkplätze, so muß man feststellen daß es auf dem Parkplatz Altstadt seit der Verlegung am Freitag vormittag weniger freie Plätze gibt, als zu der Zeit als der „grüne Markt“ noch auf diesem Parkplatz stattfand.

Man kann also wohl von einem Erfolg des „grünen Marktes“ sprechen. Hat da der eine oder andere auch damit zu kämpfen, daß andere Händler in WOR erfolgreich Geschäfte machen können ?

Überraschung Nummer zwei:

Die an Anzahl zugenommenen Besucher des „grünen Marktes“ sind durchaus in der Lage  ZU   FUSS  von ihrem geparkten Auto in die Altstadt zu gelangen – und meines Wissens sind sie auch alle wieder zu ihren Autos zurückgekommen.

Überraschung Nummer drei:

Den Wolfratshauser Händlern wird mit dem Erfolg des „grünen Marktes“ eine höhere Kundenfrequenz vor die Ladentüre gespült. In den Laden reinholen aber müssen die Händler die Leute schon selber.

Der „grüne Markt“ ist nicht verantwortlich für die Schließung von Isarkaufhaus und Tengelmann. Er ist der Versuch trotz dieser widrigen Umstände Kunden in die Altstadt zu bringen. Statt den „grünen Markt“ zu torpedieren sollte man zusehen, den Markttag zu einem Erfolg für alle umzumünzen.

Natürlich muß der Bürgermeister da in die „Bütt“ und zwar schnellstmöglich und nicht erst im September. Da muß der Bürgermeister Prioritäten setzen. Andererseits sollten auch die Unzufriedenen nicht übertreiben. Daß jetzt jeden Freitag vormittag zum Weißwurschtfrühstück beim Humpl ein Bus mit Übernachtungsgästen anrückt ……..

Viele wünschen sich wieder eine zweispurige Straße vorm Haus, ohne jedweden zusätzlichen Parkplatz in der Marktstraße!? Glockenschlagen in der Nacht geht nicht für die Übernachtungsgäste, mehr Straßenlärm aber schon. Rückbau der Aussengastronomie ?

Man sollte besser am Konzept arbeiten.

Ein Vorschlag (leider nicht von mir, geb ihn aber gerne weiter):

Die Stände werden doch gedreht! Auf dem Bürgersteig zwischen Ladengeschäft und Verkaufsstand nur zu Fuß gehende Kunden. Keine Kisten oder dergl, keine Werbeständer. Weg frei für die Kunden. Kisten etc neben den Ständen, nicht auf der „Fahrbahn“. Fahrbahn bleibt frei für Rettung, Feuerwehr und langsam fahrende Anlieger inklusive dem Bus mit den Frühstücksgästen.

Geschäfte die von den Kunden fast ausschließlich mit dem Auto angefahren werden, haben in diesen Freitagstunden allerdings ein Problem.

Aber Wolfratshausen ist halt nicht Geretsried oder Penzberg. Die haben allerdings auch keinen Fluß durch ihre Stadt.

Und Kunden wie die Frau aus der Alpenstraße, die jetzt einmal die Woche auf dem Weg zur Arbeit freitags ! keine Wurstsemmel mehr kaufen und ihre Klamotten nicht mehr in der Reinigung abgeben oder abholen kann…Dieses Schicksal geht mir wirklich nahe ! Was macht sie denn die fünf anderen Tage oder arbeitet sie nur einen Tag die Woche ?

Ich sage NEIN ! Wenn diese Leute einmal die Woche den auf ihren Kurzstreckenfahrten abgesonderten, krebserregenden Feinstaub woanders ablassen, damit kann ich als Innenstadtbewohner leben – hoffentlich noch länger! Aber vielleicht gibts da ja was von ratiopharm ?  😉

Das Leben besteht aus Kompromissen. Die Einbahnstraße ist so einer. Der „grüne Markt“ womöglich auch. Nur auf die Autos zu setzen, ist Schnee von gestern. Da eröffnet man womöglich am besten ein Geschäft neben der Autobahn.

Bei der Gelegenheit muß ich ja mal sagen, daß ich die tapferen Leute die sich das in der Wolfratshauser Straßengastronomie munden lassen, bewundere. Keine fünf  Minuten würde ich mich da freiwillig hinsetzen, wenn ich sehe was die Autos vor meiner Haustüre täglich „hinterlassen“ .

 

 

Arbeitskreis

Freitag, Juli 18th, 2014

Aktuell haben wir wohl folgende Arbeitskreise:

Parkdeckhaus

Schulen

Stadtbus

„Grüner Markt“ fehlt noch

Energie in Eigenregie fehlt noch

 

Ladenschlußzeiten

Mittwoch, Juli 16th, 2014

Habe mir Gedanken gemacht über ein neues Gesellschaftsspiel.

Die Aufgabe an die Mitspieler ist, an einem Samstag verschiedene Geschäfte in der Innenstadt zwecks Einkauf von (a,b, c,d) aufzusuchen. Die Herausforderung ist nun, die Geschäfte zeitlich in eine sinnvolle Aufreihung zu bringen, um die Einkäufe vor dem jeweiligen Ladenschluß zu erledigen.

Dazu muß dann auch noch das für diesen Zweck bestgeeignetste Bewegungsmittel ( zu Fuß, Rad, Auto mit und ohne Umparken) gefunden werden.

Der Mitspieler, der unter den gegebenen Umständen als Letzter von zu Hause aufbrechen muß, hat gewonnen.

Der Einzelhandel rafft sich regelmäßig zu vier offenen Sonntagen auf, läßt aber 50 Samstage einfach unbeachtet.

Man sollte es vielleicht mal dem Loisach-Bäcker nachmachen. Der hat anfangs die gegebenen Ladenschlußzeiten genutzt und dann von der Öffnungszeit die uninteressanten Zeiten „weggebrochen“.

Die meisten Einzelhändler scheinen sich aber immer noch an der früheren Augenarztpraxis am Schwankl zu orientieren. Da standen die Leut um 8 auf dem Gehsteig, um überhaupt irgendwann dranzukommen. Diese Zeiten sind halt mal vorbei.

 

Der grüne Markt begräbt den Einzelhandel

Mittwoch, Juli 16th, 2014

Wenn der Werbekreis einlädt, erscheint also ungefähr eine Handvoll an Geschäftsleuten.

Nun haben sich also 16 plus 11 Geschäftsleute an den umtriebigen Rentner Wensauer gewandt, für sie beim Bürgermeister vorstellig zu werden.

Wenn die Geschäftsleute, die sich bekanntlich immer wieder neu am Markt behaupten und durchsetzen müssen, nun auf einen Rentner zurückgreifen müssen, damit der sich für ihre Belange einsetzt, dann wundert mich allmählich überhaupt nichts mehr !!!!!!!!!!!!!

Die wenigen Stunden am Freitag vormittag bringen also das Verderben über den hiesigen Einzelhandel.

Aldi und Rewe teilen sich einen Parkplatz, weil beide davon profitieren. Den Innenstadthändlern gelingt es nicht, den grünen Markt für sich zu nutzen.

Also Schluss mit dem grünen Markt ! Man gebe die Straße wieder für beide Fahrtrichtungen frei und kündige den Vertrag mit der Überwachung des ruhenden Verkehrs ! Wenn dann alle glücklich sind, bitteschön!

 

 

 

Der Stadtbus siecht dahin

Mittwoch, Juli 16th, 2014

Der Stadtrat gründet einen Arbeitskreis um die Misere des Stadtbusses zu ergründen.

Der Stadtbus verliert Kundschaft, so hieß es in der Sitzung.

Im Wahlkampf wollte man das Bussystem ja noch verbessern, ausweiten, kürzere Takte, mehrere Linien ….

Nun, die nicht mehr mitfahrenden Busgäste kann man jetzt nicht mehr fragen. Man könnte sich aber fragen, warum soviele Fahrgäste am Marienplatz ausgestiegen sind, jetzt dort aber weder aus- noch einsteigen.

Womöglich liegt es daran, daß viele zum Isar-Kaufhaus und zum Tengelmann in der Marktstraße wollten, aber nicht so viele ins Rathaus ?

Bei der Gelegenheit würde mich ja mal interessieren, wie oft die Leute der Unterschriftenliste „Tengelmann muß bleiben“ vor der Liste dort eingekauft haben bzw nachher ??????????  Einen Stadtrat hab ich meines Wissens dort nie beim Einkauf angetroffen !? Nur beim Sammeln der Unterschriften.

Aber wir haben ja jetzt einen Arbeitskreis!