Archive for März, 2014

Schon wird um den zweiten Bürgermeister gerangelt

Sonntag, März 30th, 2014

Herr Kugler meldet schon mal an, der 2. Bürgermeister sollte von der zweitstärksten Fraktion gestellt werden.

Dem könnte man fast zustimmen, wenn sich die CSU seinerzeit in ihren guten Zeiten auch so verhalten hätte als sie noch bessere Wahlergebnisse eingefahren hat.

Bei Brockard (SPD) war der 2. Bürgermeister sicher ein CSU-ler.

Bei Finsterwalder (CSU) hieß der 2. Bürgermeister Thalhammer (CSU), denn die stärkste Fraktion stellte selbstverständlich den 2. Bügermeister – so die CSU damals. Die beiden haben ihren Job so ernst genommen, daß selbst im Ferienausschuß im Monat August – eine Einrichtung die es heute gar nicht mehr braucht – die beiden CSU – Bürgermeister anwesend waren, damit auch in den Ferien ja nichts schieflaufen kann.

Wenn man also der CSU folgt, dann stellt den 2. Bürgermeister die stärkste Fraktion, also die Bürgervereinigung. Man könnte aber auch den Mann zum 2. Bürgermeister wählen, der von den Wählern die zweitmeisten Stimmen als Bürgermeisterkandidat erhalten hat. Das würde doch Sinn machen? Selbst wenn die CSU dann mal wieder nicht verstehen könnte, welches Unrecht ihr doch hier schon wieder geschieht.

Wolfratshausen hat einen neuen Bürgermeister

Sonntag, März 30th, 2014

Wie anzunehmen war haben die Wolfratshauser sich in der Stichwahl für den auch – logisch – von der CSU unterstützten Klaus Heilinglechner als neuen Bürgermeister entschieden.

Das Schöne an der Sache ist, daß die beiden Herren Heilinglechner und Meixner „näher am Bürger“ sein werden und auch „gemeinsam für Wolfratshausen“ zu handeln in der Lage und auch Willens sind. Notfalls auch ohne die CSU,  die ja diese Punkte in ihrem Programm gerne betonte.

Die Wahl ist für die Wolfratshauser Bürger nicht schlecht gelaufen, eher gut. Nun, der Bürger hat das ja auch so entschieden.

Daß die CSU bei dieser Wahl wieder einen Sitz abgeben mußte, muß sie sich schon selber auf die Fahnen heften. Für die Eindrücke, die sie beim Bürger hinterlassen hat, ist sie noch sehr gut weggekommen.

 

 

Kumulieren und Panaschieren

Freitag, März 21st, 2014

Irgendwie ist wohl was schiefgelaufen beim Aufruf von Dr. Fleischer und Herrn Plößl. Der Norden sollte nordische Personen in den Kreistag berufen, damit dieser nicht mehr so stark südländisch geprägt sei.

Beim Kumulieren und Panaschieren haben die Wähler aber glatt Dr. Fleischer und Herrn Kugler übersehen. Paul Brauner schied aus und wurde nicht ersetzt.

Die CSU – Vertretung Wolfratshausens im Kreistag ruht nun ausschließlich auf Peter Plößl.  Hoffen wir, daß er dieser großen Verantwortung gerecht werden kann. Neben seinem aufreibenden Job als (Ober-) Studiendirektor.

KORREKTUR: Die Herren Dr. Fleischer und Kugler haben sich für den Kreistag nicht mehr aufstellen lassen, konnten also nicht gewählt werden und wollten auch nicht gewählt werden.

 

Die CSU, sie kann einfach nicht anders ?

Montag, März 17th, 2014

Die Aussage des Vize-Vorsitzenden am Wahlabend ist es wert wiederholt zu werden. Sagt also Patrick Meidel am Wahlabend:

„Der Wahlkampf hat wohl nicht den Nerv des Wählers getroffen. Das Ergebnis ist eine totale Enttäuschung. Das hätte ich nie gedacht, das Ergebnis ist mir unerklärlich. Für Peter Plößl, der im Wahlkampf sehr gut, sehr fleißig war, tut es mir leid. Jetzt warten wir mal das Ergebnis der Stadtratswahl ab. “

Und jetzt kommts:

„Sollte es eine Stadtratsmehrheit für CSU und Bürgervereinigung geben, ist es natürlich eine Grundüberlegung, ob wir bei der Stichwahl den Kandidaten der Bürgervereinigung unterstützen sollten.“

Zitat Ende. Man muß kein großer Weissager sein, um eine Mehrheit von Bürgervereinigung und CSU vorherzusagen. Aber es liest sich halt wieder so, daß man Heilinglechner unterstützen würde, wenn man denn auch mitregieren dürfte. „Gemeinsam handeln“ hat man plakatiert, aber nur wenn wir auch in der Regierung sind. Jeder Stadtrat ist aufgerufen zu den Vorschlägen der Stadt Ja oder Nein zu sagen, egal welchem „Lager“ er angehört. Die CSU schafft es einfach nicht aus ihrer Umfriedung hinauszukommen.

Und nebenbei bemerkt: Auch ein Kandidat Kugler hätte den Bürgermeistersessel nicht für die CSU gewinnen können.

 

 

Wolfratshausen hat gewählt

Sonntag, März 16th, 2014

Nun, man muß es konstatieren die Wolfratshauser sind dreigeteilt. Der Unterschied an Stimmen für die einzelnen Bewerber ist nicht wirklich überdeutlich.

Aber einer ist halt bei der Stichwahl nicht mehr dabei. Velleicht wird er ja doch noch Oberstudiendirektor, zum Trost.

Die Wahlbeteiligung war auch nicht gerade überragend. Sind womöglich viele CSU – Wähler gar nicht zur Wahl gegangen.

Meine Prognose also:

Bürgermeister Heilinglechner 2014 bis 2020

Bürgermeister Meixner ab 2020

 

 

 

 

 

CSU gibt Rätsel auf

Samstag, März 15th, 2014

Gab es einen CSU – Wettbewerb wegen des Archivs, wegen dem diesseitigen oder dem jenseitigen Loisachufer ? Wegen ebenerdiger Verbesserung der Parkplatzsituation, wegen ???? Nein, gab es nicht! Wegen einer Floßfähre, deren Stämme sich nicht mit Wasser vollsaugen und nicht untergehen? (Wir fragen noch die Flößer, denn ein Diplom – Forstwirt kann das scheins nicht beurteilen?)

Aber jetzt gibt es einen Ideenwettbewerb wegen des Gleisdreicks. Die Bürger sollen vorschlagen was sie da gerne haben möchten – statt einer Bebauung wie das eigentlich seit geraumer Zeit vorgesehen war. Kein Baumodell für Einheimische wie vom Erblasser gewünscht, sondern ein Bürgerpark soll her.

Die Kaufleute in der CSU wollen den Park sogar errichten, wenn er wegen der S-Bahn-Verlängerung wieder abgerissen werden müßte. Mit dem Argument die Bauten müßten dann vom S-Bahn-Bauherrn nach dem Bau der S-Bahn wieder hergestellt also neu gebaut werden. Schon etwas seltsam ?! Der Park duldet gewissermassen keinen Aufschub, schließlich haben die CSU und die ihr nahen Bürger lange genug auf den Bürgerpark schon gewartet?

Auf einem schmalen Streifen auf dem verteilten Einladungsbogen soll man seine Vorstellungen zu Papier bringen. Notfalls können weitere Skizzen dem Bogen beigefügt werden.

Für 100 der eingesandten Vorschläge gibt es mitunter ansehnliche Preise. Die Preise werden wohl von der CSU aus der Parteikasse bereitgestellt ? Oder möchte ein eventueller Sponsor lieber nicht genannt werden ? Seltsam, seltsam, sonst wollen die Sponsoren doch immer genannt werden ? War es die Sparkasse ???  War es eine Immofirma ??? Waren es die CSU – Mitglieder, die doch erst die Umfrage unter 500 Wolfratshausern stemmen mußten ???

Nun, wenn man tatsächlich dort im Gleisdreieck eine Nutzung machen würde, die nicht im Sinne des Erblassers wäre, würde der Testamentvollstrecker womöglich das Grundstück der Stadt wieder wegnehmen und einem anderen, privaten Erben übertragen.

Was nun dieser Erbe mit dem Grundstück machen würde, es brach liegen lassen, einen Park oder eine Villa für sich darauf bauen oder womöglich gar das Grundstück an einen Grundstückverwerter verkaufen würde, der dann dort Wohnungen hinstellen könnte die gegen viel Geld zu verkaufen wären, ist zumindest nicht unmöglich.

Da käme eine nicht dem Testament entsprechende Nutzung vielleicht nicht ungelegen? Dem Folgeerben nicht und dem Käufer des Grundstückes auch nicht?

Daß ich immer so schlecht über meine Mitmenschen denke. Ist sicher völlig aus der Luft gegriffen.