Archive for November, 2010

Hurra, wir sind Kardinal

Montag, November 22nd, 2010

Der Ratzi hat also jetzt den Münchner Marx zum Kardinal befördert, wie sich das ja auch gehört.

Glücklicherweise war die Ernennung rechtzeitig bekannt geworden, sodaß sich die neuen Kardinäle noch pünktlich mit der neuen Garderobe eindecken konnten. Wäre ja peinlich, wäre man da im falschen Kleid zur Beförderung erschienen. Alles noch mal gut gegangen!

Was mich ja auch schon geraume Zeit mal interessieren würde. Über welches Vermögen verfügt eigentlich das Bistum München-Freising ???

Wie hoch war das Vermögen zB im Jahre 1950 ? Wie hoch ist das Vermögen heute ? Wie ist das Vermögen angelegt? (Girokonto, Grundbesitz, Sparbuch, Aktien – welcher Firmen ?, Anleihen, Anteile an der Vatikan-Bank ?, Gold ?, usw usw…) ?

Und was mich noch mehr brennend interessieren würde, was wirft das Vermögen so pro Jahr ab ?   Zahlt die Kirche eigentlich Abschlagsteuer ? Wie werden die Erträge verwendet ? Wieviel Prozent gehen an gemeinnützige Einrichtungen ? Oder werden fast alle Erträge wieder im Bistumsvermögen angelegt?  Wieviel der Erträge wird gemeinnützig verteilt, wieviel wird wieder angelegt? Und wie hat sich durch die Anlagepolitik des Bistums der Wert des Vermögens entwickelt?

Nun, wir werden es natürlich nie erfahren. Notfalls fällt es unters Beichtgeheimnis bzw unter das Steuergeheimnis. Jeder Bistumsvorsteher muß seinem Nachfolger beichten, wie es um das Vermögen des Bistums bestellt ist. Und je weniger darüber Bescheid wissen, desto besser ist das doch! Vermeidet man dadurch doch diese überflüssigen von Neid geprägten Debatten!

Die Kirche hat begriffen, Geld welches man weggibt, besitzt man nicht mehr! Dafür stellt man sich dann am ersten Adventssonntag vor die Gemeinde und bittet um milde Gaben für die dritte Welt. Besser die Spendengaben auf viele Schultern verteilt (die Gläubigen) als auf eine Schulter (die Kirche). Was mal weg ist, ist weg. Und die Kirche hat (fast) nichts zu verschenken.

  

2. Bahn – Röhre für München

Montag, November 15th, 2010

Man will also mit aller Gewalt eine 2. Röhre durch Münchens Untergrund bauen. Mit zwei oder drei Haltestellen, auf jeden Fall aber für viel Geld. Man braucht eine weitere Trasse, weil man die Probleme der 1. Röhre einfach nicht in Griff bekommt.

Die zwei Röhren soll dann künftig 33 Züge pro Stunde bewältigen, statt jetzt 30 Zügen. So stand es zu lesen, glauben will ich es nicht! 

Sollte man vielleicht mal einen Ausflug machen – zum Beispiel auf den Flughafen von Atlanta. Dort verbindet ein mittlerweile in die Jahre gekommener (führungsloser) Zug die verschiedenen Terminals des Flughafens. Und es funktioniert ! In Amerika !

Was ist dort das große Kunststück??? Nicht nur der Zug hat Türen, sondern auch der Bahnsteig. Fährt der Zug in den Bahnhof ein, befinden sich keine Personen in Gleisnähe. Der Zug kann mit höchstmöglicher Geschwindigkeit einfahren. Zug hält, es öffnen sich Zugtüren und die Türen zwischen Bahnsteig und Zug.

Zur Abfahrt ertönt ein deutliches Signal und die Bahnsteigtüren werden geschlossen. Kein weiteres Drängeln mehr möglich, die Zugtüren schließen sich, der Zug kann abfahren.

Werden die Türen durch ein Hindernis aufgehalten, dürfen sich diese nur um wenige Zentimeter  zurückbewegen. So kann man den „vergessenen“ Fuß noch nachziehen, den eingeklemmten Regenschirm noch retten….. Aber es können nicht weitere Passagiere zusteigen. Damit wird der Aufenthalt abgekürzt, die Züge werden pünktlicher bzw es können mehr Züge in der gleichen Zeit abgefertigt werden.

Das kann man natürlich auch durch den Einsatz entsprechenden zahlreichen Personals auf den Bahnsteigen erreichen. Und wenn dann das Stellwerk und die Weichen noch mitmachen…..Ein S-Bahn-Paradies !  

Stuttgart 21

Samstag, November 13th, 2010

Die Politiker haben es mal wieder nicht so recht begriffen.

Jeden Tag wird uns erzählt, was die Politik derzeit leider nicht finanzieren kann. Was alles wenigstens aufgeschoben werden muß, weil die Mittel nicht vorhanden sind.

Gleichzeitig aber werden in Stuttgart Milliarden verbuddelt, wegen einiger Minuten der Fahrzeiteinsparung. Viel Kosten – wenig Nutzen. Nutzen für Betonhersteller und  – verbauer  und Immobilienfritzen. Der Fahrgast aber hat wenig bis nix davon.

Aber man hat ja Erfahrung. Beispielsweise von der Strecke München – Nürnberg – Erfurt. Großer finanzieller Aufwand – herzlich wenig Nutzen. Aber das kennt man und da möchte man weiter machen.

Der Steuerzahler will aber nicht mehr alles nur einfach absegnen, haben die politiks aber noch nicht kapiert. Wenns mal wieder etwas länger dauert.

Lieber  sonstwo einige Milliarden für die Betonindustrie spendiert als eine Schranke verhindert. Das Projekt S7 ist leider nur Kleingeld verglichen mit anderen Großprojekten.

Man muß halt leider zusehen, wohin die Politik die Steuergelder lenkt und versenkt. Für die Parteien, die die Gelder freigeben, wird es letztlich schon einen Sinn machen…..Auch die Parteien müssen schließlich sehen, wo sie (finanziell) abbleiben. 

Politiker sind lernfähig – oder eher nicht !?

Donnerstag, November 11th, 2010

Die Politiker erzählen uns derzeit jeden Tag, was derzeit oder in nächster Zeit leider nicht finanzierbar ist….

Gleichzeitig wird das Geld von den Politikern mit vollen Händen zu irgendwelchen, beliebigen Fenstern hinausgeworfen.

Das versteht der Bürger nicht. Neu ist, daß er sich darüber aufregt. Die Politiker haben das aber noch nicht so richtig begriffen. Der Bürger ist der Gewählten überdrüssig. Nur so leicht wird man die Politiker leider nicht los. Und wer will schon deren Platz einnehmen.

Vielleicht sollten die Wähler Leiharbeiter einsetzen, die die Aufträge dem Wählerwunsch entsprechend erledigen. Vermutlich wäre das deutlich billiger, als sich diese Berufspolitiker zu leisten.   

Wohin mit dem Atommüll ???

Mittwoch, November 10th, 2010

Wenn also die Kraftwerksbetreiber nicht zuständig sind für die sogenannte End – Lagerung des Mülls, den sie laufend produzieren ….

…. dann sind es halt die Bundesländer, in denen der Müll anfällt…..

Also, bayerische Regierung, wir warten auf ihre Vorschläge…. 

Zu wenig Polizisten für Castor – Transport

Mittwoch, November 10th, 2010

In Tölz (Leonhardi) fehlten Polizisten, sie waren unterwegs wegen Castor.

25 Millionen etwa zahlt der Steuerzahler für die Sicherung des Castor – Transportes nach Gorleben. Warum zahlen das nicht die AKW´s? Das sei nicht vorgesehen. Würde es doch die guten Zahlen der AKW´s eintrüben. Die kosten ja schließlich nichts, sondern bringen dem deutschen Bürger nur Ertrag… 

Journalist in UdSSR werden die Knochen gebrochen

Mittwoch, November 10th, 2010

Wieder mal wurden einem vom Regime nicht geliebten Journalisten in Russland die Knochen gebrochen und damit gezeigt wo die Harke hängt…

Sicherlich hat sich der christliche Ex-Ex-Ministerpräsident von Bayern darüber bei seinem Busen-Freund Putin postwendend beschwert !? Oder fragt sich der Ex-Ex nur, warum dies in Deutschland so leider nicht möglich ist ??? 

Wie schnell Politiker doch sein können – wenn sie wollen

Mittwoch, November 10th, 2010

Monate wenn nicht Jahre hat es gedauert bis die Daten und Beträge der Empfänger von Agarsubventionen im Internet nachlesbar waren.

Von Prinz Charles über Thurn und Taxis bis Eon und und und…..

Kaum hat ein Gericht geurteilt, nicht alle dieser Daten hätten öffentlich gemacht werden dürfen, hat Frau Aigner innerhalb von Minuten sämtliche Daten aus dem Net genommen.

Wie schnell unsere Politiker doch sein können – wenn sie wollen oder es jemanden betrifft der ihnen nahesteht……?????!!!!!!! Da bleibt ja mal wieder ein Gschmäckle, aber damit können unsre Politiker ja gut umgehen.