Archive for April, 2010

Bischof Mixa

Donnerstag, April 15th, 2010

Als der Bischof noch Stadtpfarrer in Schrobenhausen war, soll also auch er (zu)geschlagen haben. 8 bis 9 eidesstattliche Versicherungen von Geschlagenen liegen vor. Haben sie sich wohl alles erdacht und erlogen, um der heiligen katholischen Kirche Schaden zuzufügen. Der Bischof kann sich jedenfalls nicht an derlei Kleinigkeiten erinnern.

Als Stadtpfarrer war er schließlich mit Wichtigerem beschäftigt. Das Pfarrhaus mußte mit Möbeln ausgestattet werden. Und da geht ein Mann mit Stil ja nicht zu Ikea… Antiqutäten müssen herhalten fürs Pfarrhaus. Hat er das Haus eben mal für 70 000 deutsche Mark mit edlen Möbeln ausgestattet. Bedauerlicherweise – als Stadtpfarrer kann man sich ja nicht um alles kümmern -, wurden die Kosten für die Möbel von der Kindergartenstiftung bezahlt statt von der eigentlich „zuständigen“ Kirchenstiftung.

Möbel bezahlt der Pfarrer also nicht von seinem fürstlichen Gehalt, nein nein, das zahlt eine Stiftung natürlich. Nur in der Stiftung hat man sich halt vergriffen.    

Es gibt ja viele Stiftungen. Die meisten Stiftungen finanzieren aus ihren Erträgen Dinge, die der Allgemeinheit oder besonders Bedürftigen zugute kommen.  In diesem Falle wurden halt Antiquitäten für eine liebevolle Ausstattung des Pfarrhauses bezahlt.

Der Pfarrer soll sich ja auch wohl fühlen in seiner Umgebung.

Der Bischof, als er nicht mehr einfacher Stadtpfarrer war, hat dann auch die Möbel aus seinem Pfarrhaus übernommen. Die 70 000 Mark hat er in Raten abgestottert. Wie soll ein armer römisch-katholischer Bischof diese immense Summe auch auf einmal aufbringen können ??? Sicher hatte er sein Geld lukrativ und eventuell langfristig angelegt…. und konnte deshalb das Geld nicht so schnell flüssig machen….

Aber was auch immer römisch-katholische Priester, Bischöfe, Kardinäle etc  veranstalten und tun, sie machen es immer im Namen Christi………….

Daß die alle vor mir im Himmel ankommen, nein da fehlt mir der Glaube. Und wo die sind, da will ich gar nicht sein. Bleibt mir vom Leib. Schert euch zum Teufel!

Unsere Jungs in Afghanistan

Dienstag, April 6th, 2010

Von und zu Guttenberg kann nachvollziehen, daß man bei dem bewaffneten Konflikt umgangssprachlich schon mal von Krieg spricht, was aber doch kein Krieg sein darf.

Es gibt ein Grundgesetz. Das interessiert die Politik aber auch in diesem Falle nicht.

Man läßt die Leute hier im Ländle mit Platzpatronen und Gerätschaften üben, die nicht den Gerätschaften im „Aufbaugebiet“ entsprechen. Und dann auch lieber tagsüber, das ist bequemer. Für einen Nachteinsatz im entsprechenden Fahrzeug kann hier im Ländle nicht geübt werden, werden doch die entsprechenden Gerätschaften alle im „Aufbaugebiet“ benötigt.  

Unten im Einsatzgebiet angekommen, heißt es dann „schnell lernen“ oder im Sarg  -wenn man Glück hat ist man nur verstümmelt – zurückommen. Dann aber mit allen Ehren, mit Bundesflagge auf dem Sarg etc etc. Wer nur psychischen Schaden hat, muß sich um diesen dann eher selber kümmern.

Also, daß der schneidige Guttenberg dieses Himmelfahrtskommando als Verteidigungsminister !!! angenommen hat, hab ich nie verstanden.

Da hätte er besser mal noch ein paar Jahre als Investmentberater drangehängt. Und sich später wieder gemeldet. So hat Angie mal wieder einen möglichen gefährlichen (Nachfolge-) Kandidaten dem Abschuß freigegeben.

Dumm ist sie ja nicht, wenn es darum geht ihren Platz an der Macht zu verteidigen. Die möchte länger am Amt kleben, als es der Birne gelungen ist. Dafür ist ihr jedes Mittel recht. Alles andere in diesem unserem Lande ist eher nebensächlicher Natur.

aufpASSEn

Montag, April 5th, 2010

Das Aufräumen im Atom-Versuchs-Lager ASSE soll also etwa vielleicht 3,7 Milliarden kosten. Soviel wie der bayerischen Regierung (nein, dem bayerischen Steuerzahler) die Hypo Alpe Adria Haider.

Also doch eher ein Scnäppchen ?!

Ganz am Anfang hat also ein Bauer die verkaufswilligen Bergleute der ASSE gefragt, warum sie denn die ASSE so preiswert abzugeben bereit seien. Die Antwort war angeblich, „weil wir sie einfach nicht wasserdicht bekommen können“ .

Dann durften die Atomstromhersteller viel Müll kostengünstig in diesem Versuchsmüll – Lager entsorgen. Versuch, damit der Steuerzahler bezahlt, und nicht der Stromhersteller.

Ist doch mal wieder wunderbar aufgegangen. Die Atomkraftwerke durften ihren Müll zum Schluß einfach reinkugeln lassen, es mußte ja schnell gehen, es gab eine sogenannte deadline, bis dahin mußte alles unten sein.

Jetzt kommt alles wieder hoch, weil es nicht sicher gelagert werden kann. Zahlt natürlich nicht der Verursacher, sondern der Steuerzahler.

Atomstrom ist also auch weiterhin billig, dank Steuerzahler, weshalb die Laufzeit dieser Müll-Lieferanten unbedingt verlängert werden sollte, wie die schwarz-gelbe Regierung nun meint.

Solange wir nicht wissen wohin mit dem Müll, sollte wenigstens noch anständig viel Müll erzeugt werden.

Es ist doch tröstlich, daß unsere Regierenden geschworen haben, Schaden abzuwenden…. fragt sich nur von wem.