Archive for Mai, 2009

Endlager für Atommüll in Tschechien

Sonntag, Mai 31st, 2009

Die Tschechen wollen untersuchen, ob sie im böhmerwäldlerischen Granit vielleicht womöglich ihren tschechischen Atommüll ein- bzw  natürlich endlagern können.

Da wird der bayerische Umweltminister aber wepsig!!! In unserer Nähe wollen wir sowas natürlich nie nicht haben. Wir sind zwar für die weitere Erzeugung von langstrahlendem Müll durch deutsche Atomkraftwerke, deren Müll dann bitte möglichst weit weg in dafür als bereits nicht für geeignet befundenen End(?)lagern lagern soll.

Wenn dann die Tschechen tatsächlich ihren Müll im böhmerwäldlerischen Granit lagern sollten, dann kommen die Nordlichter vielleicht noch auf die Idee dies wäre auch im bayerwaldlerischen Granit möglich. Nein, nein, niemals nie nicht.

Das die das nicht begreifen!? Wir Bayern wollen zwar Atommüll erzeugen, aber lagern können wir den hier natürlich nicht. 

Castor Transporte

Sonntag, Mai 31st, 2009

290 Millionen Euro haben WIR bislang für die Castor – Transporte ausgegeben. Also um unseren Atommüll von Frankreich heimzuholen. Hier kommt er dann irgendwann in ein sogenanntes Endlager, welches wir aber nicht haben.

Die 290 Millionen zahlten natürlich die Steuerzahler und nicht die Stromerzeuger. Die brauchen ihr Geld schließlich für andere Dinge –  für Zukäufe, Dividenden oder was auch immer…

Bayern blockiert Offenlegung von EU – Agrarhilfen

Freitag, Mai 29th, 2009

Was in anderen Ländern Europas längst ein alter Hut ist….. In Deutschland alsbald auch nachzulesen ist…. Aber eben nicht in Bayern… Da sei der liebe Gott und die CSU vor…

Weil wir natürlich dem Milchbauern mit seinen zwanzig Milchkühen die Unterstützung aus Brüssel einfach nicht gönnen würden, verhindert die bayerische Koalition die Offenlegung der Agrarhilfen ???????????????????

Es soll halt nicht publik werden, wer von diesen Agrarhilfen eigentlich und wirklich profitiert….

Angefangen von Flußschiffahrten auf der Donau in Richtung Süden, Fluggesellschaften die Leute außer Landes bringen oder auch die Stromerzeuger, unter deren Überlandleitungen sich ein durch Steuergelder unterstützensweres Biotop befindet und und und…..

Besser der Wähler weiß das nicht, worauf sich Industrie und Politik mal wieder geeinigt haben…Zum Nutzen von … den Leuten die halt unsere Parteien durch Spenden unterstützen und somit über Wasser halten…

Die Parteien haben durchwegs Schulden bei ihren Banken ….und da ist eigentlich jedes Mittel recht, um den Schuldenberg etwas zu verringern….

Ansonsten … also mal abgesehen vom Wohle der Industrie und – weil  – Geldgeber der Parteien, haben die Parteien natürlich nur und ausschließlich das Wohl der Bürger in diesem Land im Sinn…..

Na ja, immerhin haben sie einen Eid geschworen, nicht irgendjemandem sondern dem Land zu dienen…. Bleibt also die Hoffnung auf das jüngste Gericht. Bis dahin werden wir wohl diesem Selbstbedienungsladen ausgeliefert sein. Nette Aussichten !

Ist ja nicht zum aushalten

Dienstag, Mai 12th, 2009

Man muß nur eine gute Stunde in die Glotze gucken, schon hat man ausreichend Haß auf unsere Politiker angesammelt.

Da werden also seit zig-Jahren Diätprodukte auf die Menschheit losgelassen, in denen der Zucker durch Fruktose ersetzt wird. Nicht nur, daß dies den Diabetikern nichts nützt, es schadet ihnen dagegen vielmehr. Sie nehmen an Gewicht zu und werden noch abhängiger von der Arzneimittelindustrie, als sie es vorher eh schon waren. Seit mindestens zehn Jahren weiß man um den Sachverhalt. Die Diätverordnung läßt diese Zwangsläufigkeiten aber immer noch zu. Die Politik treibt die Kranken der Arzneimittelindustrie wissentlich in die Hände.

Aber nicht nur die Zuckerindustrie gehört zu den wirklich Mächtigen in diesem, unserem Lande.

Auch die Banken natürlich. Sie haben sich verzockt, die Risiken werden von den Banken mit den Politikern auf die Kunden und Steuerzahler abgewälzt. Die Banken müssen jetzt – wieder – möglichst viel Geld verdienen, um – sollten sie für die Risiken womöglich doch selber einstehen müssen und nicht die bad banks (also der Steuerzahler) – ein möglichst dickes Polster zu haben. Da ist es doch wirklich günstig, wenn man von der EZB das Geld für ein Prozent ausleihen kann, was man dann – wenn überhaupt nur an sichere Rückzahler – für etwa 10 bis 12 Prozent wieder weiterverleiht. Das sind Gewinnspannen, davon kann Otto Normalverbraucher ja nur träumen. Und Frau Merkel schafft es natürlich auch wieder mal nicht, wenn die Politik überhaupt Interesse daran hat, die Banken zur „sozialen Marktwirtschaft“ anzuleiten.

Der Staat hat doch (noch) genug eigene Banken, zB Landesbanken, die Geld zu vernünftigen Konditionen auf den Markt bringen könnten. Konkurrenz belebt doch angeblich das Geschäft. Aber wahrscheinlich möchte man die Großbanken nicht allzusehr verärgern. Oder versteht das noch einer?

Der Abschluß des Fernsehabends war dann noch die Automobilindustrie. Warum klaffen die Angaben der Automobilhersteller über den Verbrauch ihrer Erzeugnisse so weit auseinander ? Also das was die Hersteller messen und der Kunde dann tatsächlich verfährt?

Um das etwas günstiger darzustellen, hat man also in der Automobilindustrie folgendes beschlossen (und die Politik macht natürlich gleich wieder mit) :

Gemessen wird in einem Raum mit 28 Grad Lufttemperatur. Das ist wohl die mittlere Temperatur in Europa, oder die Temperatur bei der halt die besten Ergebnisse erzielt werden können. Der Reifendruck wird auf 3 bar erhöht. Damit ist zwar kein Autofahrer unterwegs, aber es vermindert den Rollwiderstand  – und verbessert das Meßergebnis bedeutend! Die Batterie im Auto ist beim Start vollgeladen, was in der Praxis natürlich eher nicht vorkommt. Die Lichtmaschine hat keine Arbeit zu verrichten. Klimaanlage? Aber doch nicht bei 28 Grad Umgebungstemperatur!?

Man kann gespannt sein, wie lange sich die Bürger diese von Industrie und Politikern gemeinsam  ausgeheckten Idiotien noch gefallen lassen. Die Politiker vertreten alles, aber nicht die Interessen ihrer Wähler. Natürlich haben auch die Industriebosse gewählt, bekommen damit für relativ wenige Stimmen relativ viel. Mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel zu erreichen, die Industriebosse beherrschen das.

Na ja, Parteispenden kosten natürlich echtes Geld. Aber man kann sie von der zu zahlenden Steuer gottlob absetzen. 

Zeugnis

Dienstag, Mai 5th, 2009

Gestern war wohl der Tag des Übergangszeugnisses…. Übergang auf ein Gymnasium oder auf eine Realschule oder eben Verbleib in der Hauptschule…. Streß für Lehrer, Schüler und Eltern….Mit etwa 10 Lebensjahren „müssen“ in unserem Land ja die Weichen für den weiteren Lebensweg gestellt werden…

Dabei sollen es „Wiederholer“ ja auch schon bis zum Ministerpräsidenten eines nicht unbedeutenden deutschen Bundeslandes gebracht haben….

Geht es um diesen „Übertritt“ sollen Eltern ja doch schon mal recht aufmüpfig gewesen sein. Da wird der Lehrer traktiert in der Sprechstunde oder auch mal zu Hause, die Noten doch entsprechend den Wunschvorstellungen der Eltern – nach oben – anzupassen. Sogar Gerichte wurden bemüht….

Vielen besorgten Eltern ist allerdings verwehrt was manchen, wenigen Wichtigen in diesem Lande scheins doch möglich ist. So hat mir doch die letzten Tage eine (pensionierte) Lehrerin von einer (pensionierten) Kollegin erzählt, die in unserem Wolfratshausen vor etlichen Jahren alle Zelte abgebrochen hat. Hier alles verkauft, um am neuen Ort wieder etwas aufzubauen. Was sie heute aber bereut.

Damals aber wußte sie sich wohl nicht anders zu helfen. Hier war sie als Lehrerin angeblich nicht mehr gelitten. Hatte sie doch einer Tochter wichtiger Wolfratshauser Persönlichkeiten nicht die – mit Recht natürlich – erwarteten, guten Noten gegeben.

Nun, das Kind ist mittlerweile verheiratet, es geht im rundum gut. Wie es der Lehrerin heute geht, ist nicht so wichtig. Sie hätte sich damals ja nur so verhalten müssen, wie „man“ es von ihr erwartet hat… Dann wäre sie heute pensioniert und könnte jeden Tag auf die Loisach schauen….Jetzt schaut sie halt auf die Donau.  Ist doch auch ein Fluß – oder ?