Archive for September, 2008

Das Leben ist ungerecht

Sonntag, September 28th, 2008

Beckstein und Huber haben Recht.

Die Abstrafung der CSU erfolgte nicht nur wegen der wenig überzeugenden Nachfolger des großen Edmunds….

Schuld waren / sind schon auch die Entscheidungen, die noch unter Edmund getroffen worden sind, die Nachfolger im Amt aber jetzt ausbaden müssen. Hätten sie vielleicht noch etwas warten sollen. Aber die Herren werden ja auch nicht jünger…und wollten halt auch mal in der ersten Reihe….

Werbung zahlt sich NICHT aus

Sonntag, September 28th, 2008

Die letzten Tage konnte man irgendeine Zeitung aufschlagen, auf gmx und web wurde man verfolgt – von der CSU, Beckstein, Huber, Glück….

Will mal hoffen, daß das alles die CSU aus eigener Tasche bezahlt hat.

Dann dürfte sie für den nächsten Wahlgang kein Geld mehr haben, eher Schulden.

Ausgezahlt hat sich das Werbegetöse jedenfalls nicht.

Und alle Parteien sollten endlich mal auf diese ganzen, doofen Wahlplakate verzichten. Die Plakate interessieren doch keine alte….

Werbung zahlt sich aus

Sonntag, September 28th, 2008

Am 22.2.08 erlaubte ich mir im ILB zu inserieren:

“ Keine Stimme der CSU !!!

  Wählen Sie richtig !!! “

Da sieht man mal wieder was Werbung bayernweit und Monate später bewirken kann.

Martin Bachhuber redet schlecht über Dr. Stoiber

Donnerstag, September 25th, 2008

Da war also die bayerische Wirtschaftsministerin im nördlichen Landkreis unterwegs und informierte sich über die geplante S-Bahn-Verlängerung nach Geretsried.

Bei der Gelegenheit schoß der kandidierende CSU-Landtagsabgeordnete schon mal dem amtierenden CSU-Landtagsabgeordneten von hinten ins Knie.

In den letzten Jahren wären ja doch recht wenige finanzielle Mittel von München in den Landkreis geflossen. 

Das ist zwar die Wahrheit, aber sagt man denn sowas laut und öffentlich !? Wir hatten hier halt einen bayerischen Ministerpräsidenten, aber halt keinen Stimmkreisabgeordneten. Aber den lokalen Größen war es sicher mehr Wert hin und wieder mit am Tisch des Ministerpräsidenten sitzen zu dürfen, als an einem Tisch mit einem gewöhnlichen Landtagsabgeordneten. Man kann eben nicht alles haben. Lieber ein paar Brosamen vom Tisch des Herrschers für die Lokalgrößen als Brosamen für die hier lebende Bevölkerung.

Finanzamt macht jetzt wieder Betriebsprüfungen

Mittwoch, September 17th, 2008

Etwa 20 Jahre hat es gedauert. Die Betriebsprüfungen durch die Finanzämter wurden vehement zurückgefahren, weil sich Bund und Länder nicht einigen konnten wer die Prüfer bezahlt und wer die bei den Prüfungen sichergestellten Steuern bekommen soll.

Da die Firmen mit so gut wie keiner Überprüfung rechnen mußten, konnten sie sich gegenüber der Steuer „schönrechnen“. Da es sich hier in erster Linie um die Klientel der CSU (und FDP) handelt, war natürlich auch kein so großer Handlungsbedarf gegeben. Es gibt ja schließlich noch genügend Lohnsteuerzahler, die keine Chance haben irgendwelche Steuern zu hinterziehen. Die sind ja schon mal eine sichere Bank für den Finanzminister, da muß man nicht unbedingt gute Wähler scheu machen. Die werden es einem schon danken.  

Bayern braucht zwei Maß – nein, Ihre Stimme

Mittwoch, September 17th, 2008

Da sagt doch tatsächlich der ehemalige bayerische Innenminister, mit zwei Maß könnte man schon noch mit dem Auto heimfahren. Als Innenminister wäre ihm das sicher nicht in den Sinn gekommen. Aber als bayerischer Ministerpräsident muß man dem Volk schon eher nach dem Maul reden. Dann kommen solche Sachen halt zustande.

Früher haben die Politiker wenigstens noch vier oder fünf Jahre überblicken können (bis zur nächsten Wahl halt), heute reicht´s schon nicht mehr bis zur zweiten Maß. Armes Bayern, armes Deutschland. 

Nochmal: Atomkraft

Mittwoch, September 17th, 2008

Nun hat es also ein Institut nachgerechnet. Unterm Strich ergibt sich folgendes Ergebnis. Die Poltiker haben es also so eingerichtet, daß die Gewinne bei den Kraftwerksbetreibern verbleiben, wogegen für durch Atomkraft entstehende Kosten der Steuerzahler fast allein zuständig ist.  

Ein viel versprechendes Erfolgsmodell. Die satten Gewinne werden dann für Zukäufe genutzt, z.B. Wasserversorgung, Müllentsorgung und weitere Stromnetze natürlich, auch im Ausland. Es werden auch Dividenden ausgeschüttet. Leider sind die Steuerzahler aber nicht mehr Anteilseigner, da sich die Länder von ihren Aktienpaketen getrennt haben.

Statt nachhaltig auf jährliche Einnahmen und Mitsprache bei der Konzernpolitik zu setzen, begnügte man sich mit einer Einmalzahlung der Stromversorger zur momentanen, vorübergehenden Stützung des Haushaltes.

Während die CSU in Wolfratshausen motzt, wenn mal wieder ein Grundstück verkauft werden soll, hat die Landesregierung ihre Bürger für ewige Zeiten an Eon verkauft.

Es mag sein, daß es auch unter Beckstein/Huber nochmal für 50+x ausreicht. Wobei sich (nicht nur) einer womöglich richtig freuen würde, wenn es schlechter kommt…

Allerdings werden die notorischen CSU-Wähler aufgrund natürlicher Auslese von Jahr zu Jahr weniger. Man sollte schon mal über Wahlautomaten in Altersheimen nachdenken…

Beckstein und die schlecht eingeschenkte Maß

Dienstag, September 16th, 2008

Beckstein bricht eine Lanze für Biertrinker. Mit zwei Maß kann man schon noch Auto fahren, sagt er. Oder wenigstens mit zwei Maß – wie üblich von den Wiesenwerten recht schlecht eingeschenkt. Das sind dann doch deutlich weniger als 2 Liter.

Beschwert sich doch glatt die Polizei. Als der Beckstein noch Innenminister war, hätte er ganz anders dahergeredet.  Da war er auch noch nicht Ministerpräsident mit der Furcht vor 50 minus x.

Edmund, bitte komm zurück!!!! Das hält man ja nicht aus.

Hurra, die CDU/CSU macht den Strom billiger

Mittwoch, September 10th, 2008

Endlich sinkt die Stromrechnung. CDU und CSU sei dank! Die Atomkraftwerke, die mit irrem Aufwand kaltes Wasser erhitzen bis es endlich Dampf ist welcher in Turbinen dann Strom erzeugt…. sollen also 10 bis 15 Jahre länger am Netz bleiben als geplant. In der Zeit wird zwar noch erheblicher Atommüll erzeugt, für den natürlich immer noch kein Endlager zur Verfügung steht…

Auch die CSU will die Werke länger arbeiten lassen. In Bayern kann der Müll laut CSU aber leider nicht gelagert werden. Also man will erst gar nicht nach einer Lagerstätte suchen. Wenn es nach Huber geht, wird der Müll irgendwo gelagert oder notfalls in Wackersdorf veredelt. Ach so, Wackersdorf gibt es ja nicht mehr. Muß man dem Huber vielleicht mal sagen.

Die Rendite der Atomkraftwerke ist für die Betreiber heute schon mehr als ordentlich. Die Werke sind steuerlich abgeschrieben. Außer den laufenden Betriebskosten – nur Gewinne! (Leider hat der Freistaat die Aktien verkauft und erhält somit keine Dividende mehr). Weitere Kosten wie Polizeibegleitung von Mülltransporten, Sanierung vom Lager Asse usw. usw. zahlen nicht die Kraftwerksbetreiber sondern SIE und ich.

Da ist es doch richtig großzügig von den Kraftwerksbetreibern, wenn die durch längere Laufzeiten ZUSÄTZLICH sprudelnden Gewinne zu immerhin 80 Prozent an die Stromverbraucher gegeben werden sollen…. Die Kraftwerksbetreiber sind in diesem Falle mit einer für sie niedrigen Rendite von 20 % pro Jahr zufrieden. Sind ja schließlich zusätzliche Einnahmen, ohne daß man hierfür hätte etwas tun müssen.  

Übrigens: Die Frage, wo mann denn den ach so billigen Atomstrom kaufen kann, ist mir bislang allerdings nicht beantwortet worden. Wissen Sie`s vielleicht ? 

Asse ist großes Schlamassel

Donnerstag, September 4th, 2008

Asse mit seinen eingelagerten strahlenden Substanzen wird uns noch geraume Zeit beschäftigen. Die Atomkraftwerksbetreiber haben wohl seinerzeit einen pauschalen Betrag für dieses Lager bezahlt. Nun ist es undicht, gehört dem Umweltminister und damit dem Steuerzahler…

Atomkraft ist ja sowas von billig – zumindest für die Kraftwerksbetreiber. Gewinne den Kraftwerksbetreibern – Kosten dem Steuerzahler. Ein waa ! nsinnig gutes Geschäft !