Archive for Juli, 2008

Wissmann – der Mann an der richtigen Stelle

Mittwoch, Juli 30th, 2008

Der frühere CDU-Minister Wissmann unterstützt heute die Autoindustrie vor zu hohen Anforderungen durch seine Politikerkollegen.

So berichtete „frontal“ diese Tage, daß man sich in Deutschland auf eine Klassifizierung der Autos hinsichtlich Schadstoffausstoß geeinigt hätte.

Während in Frankreich der PKW je nach CO2-Ausstoß in eine entsprechende Gruppe von A (sehr gut) bis G (grottenschlecht) eingruppiert wird, macht Deutschland das mal wieder viel besser. Bei uns wird das Gewicht des PKW mitberücksichtigt, was dann vermutlich für ganz Europa übernommen werden wird.

Frontal verglich also in seiner Sendung einen Braunkohle-Laster mit etwa 30 Tonnen Gewicht sowie einen VW Touareg und einen VW Golf.

Sie haben es bereits geahnt. Laut Wissmann und unseren Politikern ist der Golf in der schlechtesten Klasse G, der Touareg mit höherem Eigengewicht in der etwas besseren Klasse F, der 30 Tonner aber in der besten Klasse A . Wenn Sie also persönlich etwas für die Umwelt tun möchten, kaufen Sie sich doch am besten einen gebrauchten Braunkohle-Laster.

P.S.: (Kleine, gewichtige Bosheit, Tschuldigung) Wenn neben dem Eigengewicht des PKW auch das Lebendgewicht des Fahrers bei der Klassifizierung mit berücksichtigt wird, kommt der 2. Bürgermeister aus der Nachbarstadt mit seinem Porsche Cayenne sicher in eine bessere Umweltstufe. Wissmann sei dank!

Natürlich tut Frau Bundeskanzlerin alles für den Klimawandel – oder heißt es gegen?

Aber mit unseren Autos fangen wir da nicht an. Sollen die anderen mal kleinere Autos fahren. Wir waren schließlich zuerst motorisiert unterwegs – und nicht die Inder oder Chinesen. Kaum sind die von ihrem Ochsen runtergesprungen, wollen die auch schon Auto fahren. So gehts nicht.

Billiger Atomstrom

Mittwoch, Juli 30th, 2008

Die Kraftwerksbetreiber sowie die CDU und CSU möchten gerne die Kraftwerke länger laufen lassen als dies vereinbart wurde. Richtig ist, daß die Kraftwerke fast alle mittlerweile steuerlich abgeschrieben sind – also damit eigentlich nur noch Geld verdient wird. Atomstrom ist sogesehen tatsächlich recht billig.

Und wo bitte kann man diesen billigen Atomstrom kaufen ? Nein, das kann man natürlich nicht. Der Strom kostet den Verbraucher mehr oder weniger gleich viel, egal woraus er gewonnen wird.

Aber die Betreiber verdienen sich dumm und dämlich. Unter anderem ja auch, weil viele Kosten im Zusammenhang mit Atomstrom vom Steuerzahler bezahlt werden. So wurde beispielsweise Abfall der Kernkraftwerke kostengünstig in die Grube Morsleben entsorgt. Die Grube muß jetzt für viel Geld saniert werden, was natürlich nicht die Kraftwerksbetreiber bezahlen sondern halt alle Steuerzahler.

So kann man schon mit billigem Atomstrom hausieren gehen, nur kaufen kann man diesen Strom natürlich nicht.

In den USA müssen die Betreiber für die Kosten einstehen, weshalb beispielsweise Warren Buffet, der überall dabei ist wo man Geld verdienen kann, kein Interesse an Atomkraftwerken hat. Wenn aber Betreiber und Politik gemeinsame Sache machen wie bei uns…..

Der Freistaat hätte ja nur seine eon – Aktien behalten müssen, dann hätte er heute auch noch was zu sagen – soweit er überhaupt interessiert daran ist. So kann man halt mehr oder weniger nix machen, außer an die lieben Betreiber zu appellieren….

Gratulation zum Webmaster

Sonntag, Juli 27th, 2008

Dominic Stoiber heiratet ja nächste Woche. Bevor also die hochzeitliche Smile-phase eingeleitet wird (dem jungen Paar natürlich alles, alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg!) :

Die Homepage des angehenden Bezirksrates Dominic ist ja recht ansprechend. Sehr gefällig, keinerlei Rechtschreibfehler. Kein Vergleich mit der Homepage der Jungen Union Wolfratshausen, für die Dominic ja ebenfalls verantwortlich zeichnet. Ein Graus! Die neue Homepage für den angehenden Bezirksrat kommt aber aus Geretsried. Wo Dominic doch in Wolfratshausen wohnt!? Machen Sie sich selber ein Bild !

www.ju-wolfratshausen.de

www.dominic-stoiber.de

oder auch Junge Union Geretsried

Die Kirche von Aufkirchen

Sonntag, Juli 20th, 2008

Das ist ja wieder mal eine typische Geschichte aus dem bayerischen Oberland.

Dem jetzt noch für Aufkirchen zuständigen Priester wurde von seiner Münchner Zentrale bedeutet, er dürfe sich künftig nicht mehr dort aufhalten, wo der neue Erzbischof Marx zuständig ist. Gerechterweise muß man sagen, daß dies alles wohl noch auf Kardinal Wetters Amtszeit zurückzuführen ist.

Da will also ein tiefgläubiger Katholik, Mitglied des Kirchenvorstands und Bäcker in Aufkirchen einen Supermarkt bauen auf einem der Kirche gehörenden Grundstück.

Viele Pfarrangehörige sowie der amtierende Priester möchten das aber eher nicht. Da aber nun mal der Ober den Unter sticht…

Die Kirche möchte wohl das Grundstück verkaufen, der Bäcker möchte den Supermarkt bauen – natürlich nur wegen der Gemeinnützigkeit – und weil er halt mal im Kirchenvorstand ist, hat er im Kirchenvorstand natürlich für den Supermarkt gestimmt. Der Himmel wird es ihm danken, denkt er………..

Es sieht so aus, als müßte man die Leute die meinen besonders nah am lieben Gott zu sein, besonders fürchten.

Gute Besserung !

Sonntag, Juli 20th, 2008

Süddeutsche Zeitung vom 19./20.7.08 von Katja Auer

„Wie in der CSU mit Durchstechereien Politk betrieben wird, ist legendär. Als Theo Waigel Max Streibl als Ministerpräsident beerben wollte, wurde seine Affäre mit Irene Epple bekannt – und Waigel nicht Ministerpräsident. Als Horst Seehofer CSU-Chef werden wollte, erfuhr die Boulevardpresse von seiner schwangeren Freundin – und Erwin Huber wurde CSU-Vorsitzender. Nun ist Barbara Stamm an der Reihe. Pünktlich nachdem sie ihre Bewerbung als Landtagspräsidentin“ (als Nachfolgerin von Alois Glück) „öffentlich bekannt gemacht hat, berichtet die BILD-Zeitung, sie sein an Brustkrebs erkrankt.

……..

In der CSU kommt es wie eh und je nicht darauf an, was jemand kann, sondern woher er kommt. Dass die Unterfränkin Stamm eine gute Landtagspräsidentin wäre, bezweifelt kaum jemand. Aber weil sie nicht aus Oberbayern kommt, werden nun Gründe gesucht, warum sie es vielleicht doch nicht können könnte. Solange die CSU so mit ihren Leistungsträgern umgeht, kann man nur sagen: Gute Besserung! Für Barbara Stamm und für die politische Kultur der CSU. “

So sind sie halt mal, die Christen in der CSU.

Dominic bringt den Kuchen mit…

Freitag, Juli 18th, 2008

Dominic Stoiber möchte ja als Bezirksrat ??? in den Bezirkstag Oberbayerns.

Dafür hat er sich was ausgedacht, oder doch nur abgeguckt???

Man kann ihn anrufen, er kommt dann gerne auf einen Kaffee vorbei. Der Dominic bringt den womöglich selbstgebackenen Kuchen mit, der / die Besuchte sorgt für den Kaffee.

Die CSU ist also doch in der Lage von Anderen zu lernen ??? Müßte es nicht vielmehr umgekehrt sein ???

In Bodenmais hat es einer vorgemacht. Mit „Kaffee und Kuchen“ wurde er mit überwältigender Mehrheit zum 1. Bürgermeister von Bodenmais gewählt.

Und so übernahm ein künftiger oberbayerischer Bezirksrat (so auf der homepage) eine Idee eines schwulen, evangelischen SPD-Mitgliedes aus Niederbayern für seine Wahlkampagne. 

Wenn Sie auch Kuchen möchten:

www.dominic-stoiber.de

www.michael-adam.eu

Um in den Bezirkstag zu kommen, dafür sollte doch der Nachname schon ausreichen, brauchts dafür auch noch Kuchen?