Archive for Dezember, 2007

CDU-Ortsverband löst sich auf

Donnerstag, Dezember 20th, 2007

So berichtete der Münchner Merkur am 20.12.07

„Ein kompletter CDU-Ortsverband in Schleswig-Holstein hat sich aus Protest gegen die „“ungerechte““ und „“unsoziale““ Politik der Union in Bund und Land aufgelöst. Die meisten der 25 Mitglieder wollen sich in einer Wählergemeinschaft neu engangieren.“

Gleiches sei der Wolfratshauser CSU empfohlen. Sich aufzulösen.

Partei befolgt nicht das Christliche

Sonntag, Dezember 16th, 2007

Herr Wendelin Rasenberger aus Eichenau gibt per Leserbrief im Münchner Merkur vom 15.12.07 kund:

„Unbestritten, wenn Markus Söder behauptet, dass die CSU das C in ihrem Namen trägt. Doch genauso unbestrittenist, dass die Union das C weder in ihrem Programm noch in ihrer Arbeit befolgt.“

Herr Rasenberger, dem ist nichts hinzuzufügen.

Sicherheitsinseln nicht mehrheitsfähig

Sonntag, Dezember 16th, 2007

Ausgehend von der Jungen Union wurden in mehreren Gemeinden Anträge auf Einrichtung von Sicherheitsinseln als Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche gestellt.

Etwas für Kinder und Jugendliche zu tun, macht sich natürlich immer gut. An Geschäften sollen also Aufkleber angebracht werden mit dem Hinweis an Jugendliche: Hier wird dir geholfen!

Viele Geschäfte öffnen allerdings erst, wenn die Schule bereits begonnen hat. In der Marktstraße, in der ja immer relativ viel los ist, ist die Gefahr Jugendliche kämen in Bedrägnis meiner Meinung nach ja eher gering. Was das Sicherheitsbedürfnis betrfifft, fühle ich mich doch in einer vollen S-Bahn wohler als in einer nur gering besetzten Bahn.

Privatleute als Schutzhelfer waren erst angedacht, dann aber wieder fallen gelassen worden. Was aber bietet man den Kindern als Hilfe an, die beispielsweise von Gelting kommend den Weg am Bahngleis entlang nehmen, über die Königsdorfer Straße zur Wettersteinstraße wechseln? Wo ist da eine Stelle, die Hilfe anbieten würde?

Kinder aus der Schießstättstraße, die über die Gebhardtstraße zum Bahnhof laufen, wo wird sie geholfen?

Herr Stadtrat Plößl, der den Antrag für die Junge Union einbrachte, verwies auf eine Gemeinde in welcher „gute Erfahrungen“ gemacht worden wären. Näheres – außer daß er mit dem vermutlichen Chef der Gewerbetreibenden gesprochen hätte – kam aber nicht rüber.

Vielleicht wäre es ja sinnvoller gewesen, einen Vertreter der Jungen Union – also die Initiatoren – zu dieser Sitzung einzuladen.

Stadtrat Wittstadt wollte den Antrag noch vor der Versenkung bewahren und wollte das Thema aufschieben. Der sichtlich genervte Fraktionsvorsitzende der CSU aber wollte unbedingt eine Abstimmung über den auf dem Tisch vorliegenden Antrag der CSU – die er dann mit 8 : 16 auch bekam. Abgelehnt.

Christliche Gewerkschaft macht unchristliche Geschäfte

Montag, Dezember 10th, 2007

Die Sendung Report aus Mainz berichtete in der Sendung vom 10.12.07, die Tarifgemeinschaft der christlichen Gewerkschaft Leiharbeit habe für etwa 150 Firmen Tarifverträge mit Stundenlöhnen ab 4,81 Euro aufwärts abgeschlossen.

Mindestlöhne gelten wohl nicht, wenn es für diese Firma einen Tarifvertrag gibt. Wieviele Leute bei den entsprechenden Firmen beschäftigt sind und wieviele davon nun wiederum Mitglied dieser christlichen Gewerkschaft sind (sein sollen), blieb im Dunklen.

Wieder mal gibt man unter dem „christlichen Dach“ Platz für Ungeheuerliches. Wieviel Geld hat diese sogenannte christliche Gewerkschaft mit ihren Gefälligkeiten verdient? Wofür wird dieses Geld verwendet ? Die christliche Gewerkschaft sagt dazu: NIX ! 

CSU denkt Jahre voraus

Freitag, Dezember 7th, 2007

Während sich die weltweite Klimaveränderung nur langsam innerhalb der CSU herumspricht, ist man was die Wahlen und Wählerstimmen betrifft schon weit seiner Zeit voraus.

Nachdem immer mehr CSU-Wähler wegsterben, ist man auf der Suche nach neuem Wählerpotential. Muslime in der Türkei sollen ja dort bleiben wo sie sind; und in die Europäische Gemeinschaft sollen diese Türken natürlich niemals nicht.

Aber wenn sie schon mal hier sind, und auch noch wahlberechtigt, dann sollen sie doch bitteschön wenigstens CSU wählen. Schließlich wären die meisten Muslime doch genauso konservativ wie die Leute in der CSU selber.

Glück ist schon unterwegs, um mit den hier lebenden Türken zu flirten. Aber im Münchner Merkur liest man schon von heftigen e-mails der CSU-Wählerschaft. Und das sind wohl nicht mal die ältesten Jahrgänge der Partei; denn die haben wohl noch nicht auf Internet umgerüstet.

Aber sie werden noch begreifen, daß es ja erst mal nur um deren Stimmen geht. Schließlich möchte die CSU noch lange stärkste Partei in Bayern bleiben. Und da ist doch das (Wahl-) Ergebnis wichtig. Und nicht wer das Keuz gemacht hat. Das sieht man doch dem Wahlzettel nicht an, ob daß jetzt ein Einheimischer oder ein Migrant angekreuzt hat!?  

Ein Taubenhaus für schlappe 30 000 Euro

Montag, Dezember 3rd, 2007

Das in Gelting sich befindende Tierheim wurde die Tage mit einem acht Meter hohen Taubenhaus ausgestattet. Ich möchte mich ja durchaus als Tierfreund bezeichnen, aber DAS geht doch entschieden zu weit. Man wisse noch nicht, ob die in Geretsried demnächst noch einzufangenden Tauben ihr neues Heim auch für gut befinden, dort bleiben und nicht einfach wieder an ihre alte Fütterungsstelle in Geretsried zurückkehren werden.

Ob die Spendengelder hier im Sinne der Spender verwendet werden ? Ich wage dieses zu bezweifeln.

Der Preis für diesen Taubenschlag erscheint mir auch recht hoch! Der Chef der Tierschützer, Dr. Manfred Fleischer, hat sicherlich um den Spendern des Tierheims unnötige Kosten zu ersparen, dieses Haus europaweit ausschreiben lassen ?

Auch wenn die Polen vermutlich nicht soviel übrig haben für deutsche Tauben, so hätten sie doch dieses Haus womöglich kostengünstiger hergestellt ?

Am gleichen Tag konnte man in der Zeitung lesen, daß alleine in der Stadt München

 19 000 Kinder an der Armutsgrenze herumknapsen. NEIN, ich möchte nicht, daß Tiere leiden müssen. Aber die von geistig umwirrten Tierliebhabern angefütterten und sich aufgrund dessen wie wild vermehrenden Tauben, müssen sich da für mein Befinden da weiter hinten anstellen.