Archive for Dezember, 2006

Petition der CSU wegen S-Bahn-Tieferlegung

Mittwoch, Dezember 13th, 2006

Alle Bürger, denen eine Tieferlegung der S-Bahn-Gleise am Herzen liegt, sind aufgefordert die Petition an den bay. Landtag mit zu unterzeichnen.

Wie schätzen Sie die Aussichten dieser Petition ein ?

Problemkreuzung Schießstätt-, Königsdorfer-, Margeritenstraße

Mittwoch, Dezember 13th, 2006

Die CSU hat einen Experten bemüht wegen obiger Problematik. Dieser schlägt einen Kreisel vor.

Diese Kreuzung sollte durch einen Kreisel auf der Königsdorfer Straße

oder

durch einen ovalen Kreisel unter Einbeziehung beider Kreuzungen flüssiger gemacht werden?

S-Bahn-Tieferlegung

Mittwoch, Dezember 13th, 2006

Was bevorzugen Sie ?

a) Tieferlegung inclusive Industriegleis

b) Tieferlegung inclusive Industriegleis, auch wenn es uns was kostet

c) Tieferlegung der Sauerlacher Straße

d) es bleibt alles wie es ist

Die Petition der CSU rettet WOR vor Zerschneidung

Donnerstag, Dezember 7th, 2006

Sind Sie der Meinung die CSU setzt sich in dieser Sache vehement für die Wünsche der Wolfratshauser Bürger ein

oder sind Sie eher der Meinung hier sind mal wieder Schaumschläger unterwegs ?

Loisachhalle und kein Ende?

Dienstag, Dezember 5th, 2006

Es ist immer noch der gleiche Bewerber. Was soll also geschehen:

a) die Halle wird abgerissen und die angeblich so dringenden Parkplätze geschaffen ?

b) mit den Traunsteinern den begonnenen Weg fortsetzen ?

c) die Bewirtschaftung der Halle weltweit ausschreiben ?

d) die Stadt soll die Halle managen ?

e) zuwarten bis sich irgend ein anderer meldet ?

f) ganz andere Idee ???

 

Offener Brief an Frau Irmer

Montag, Dezember 4th, 2006

Sehr geehrte Frau Irmer!

Sie dürfen uns das bitte glauben. Auch diesmal haben wir es uns nicht leicht gemacht! Natürlich wollen wir mit Ihnen, daß Sie und die Geretsrieder BürgerInnen vor der Haustüre in die Bahn einsteigen können. Wir haben allerdings schon damals im Stadtrat beschlossen, daß wir eine Verlängerung der S-Bahn nach Geretsried nur wollen, wenn diese bei uns hier im Untergrund verschwindet. Wegen der Schönheit Wolfratshausens und der Zerissenheit, die sonst über uns gekommen wäre. Aber jetzt kam da ein Münchener Professor angereist, mit einem Modell unserer Bahnhofsgegend nach Tieferlegung der Sauerlacher Straße. Also Frau Irmer, wenn Sie das gesehen hätten, sie hätten auch gleich mit uns den Dringlichkeitsantrag eingebracht. Nur der sture Bürgermeister sah mal wieder keine Dringlichkeit. Aber wer weiß, vielleicht hat der Professor ja schon die Bagger bestellt… Da wollten wir lieber auf Nummer sicher gehen und den Bürgermeister beauftragen, er soll jetzt jede Woche einen Brief nach München schicken, daß wir die S-Bahn nur wollen wenn wir sie nicht sehen. Er hat das nicht eingesehen, aber im Dezember werden wir das beschließen. Ganz sicher!

Bei uns in WOR ist es nämlich so: Wenn ein paar Wolfratshauser etwas nicht wollen, dann beschließen wir im Stadtrat, daß wir das nicht wollen. Schließlich sind wir Stadträte ja für die Bürger da! Wir gehen sogar soweit, daß wir manchmal eine Sitzung ausfallen lassen, weil wir in dem Moment noch gar nicht wissen, was wir nicht beschließen wollen.

(Nun gut, die Abschaffung des Mobilfunks haben wir jetzt noch nicht beschlossen, obwohl den einige Bürger auch nicht wollen. Aber konsequent wie wir sind, werden wir den auch noch abschaffen.)

Ja, wie können wir Ihnen da nur helfen, liebe Frau Irmer? Leider wird so ein Trogbauwerk, wenn es denn gebaut wird, so richtig teuer werden. Viel Isarwasser muß drunter durch und Güterzüge müssen da auch noch fahren. Wir hier brauchen eigentlich keine Güterzüge. Uns würde schon die S-Bahn reichen, Hauptsache wir sehen sie nicht. Also müßten Sie halt die Kosten für unseren Tunnel auch noch übernehmen. Wir verstehen natürlich, daß Sie sich das Geld für unseren Trog und für die auf Ihrer Flur erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen auch nicht einfach aus dem Ärmel schütteln können. Tja, da werden wir das wohl auf die ganz lange Bank schieben müssen.

Andererseits soll man ja immer auch das Positive sehen. Wenn Sie sich jetzt soviel Geld sparen, wegen dem Trog und der vielen Maßnahmen in GER, Sie also dank uns soviel Geld gespart haben. Ja, dann könnten wir doch vielleicht statt dessen eine gemeinsame Umgehungsstraße für unser Mittelzentrum bauen. Also wir bräuchten da wirklich nicht viel. Ein bißchen Geretsrieder Grund und einen Brückenschlag über die Isar nach Egling – oder sonstwohin. Hauptsache weit weg! Daß wir es halt nicht sehen müssen. Und dann müßten wir noch gemeinsam gegen diese Brüsseler Bürokraten vorgehen wegen der Natur und so. Die sollen sich mal nicht so haben. Dieses FFH-Gebiet ist doch eher ein FKK-Gebiet – und sowas ist doch nicht unbedingt schützenswert.

Sie sehen Frau Irmer, wenn es denn um das gemeinsame Mittelzentrum geht, dann können Sie immer mit uns rechnen. Wenn das mit Ihrer Hilfe alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, dann laden wir Sie auch einmal zu einer zünftigen Floßfahrt ein. In diesem Falle stellen wir selbstredend den Fahrweg zur Verfügung – also die Loisach. Und Sie brauchen nur noch für die Verpflegung und die Musik aufkommen. Ist das ein Wort ?  

Und Ihre Meinung hierzu ?

Ist Dr. Fleischer ein Glücksfall für die CSU ?

Sonntag, Dezember 3rd, 2006

Vorab: Unser Stadtrat besteht aus 24 Stadträten plus Bürgermeister, also 25 Leuten. Für eine Mehrheit im Rat braucht es also mindestens 13 Stimmen.

Es war einmal – als ich vor Jahren anfing mich für die Stadtpolitik zu interessieren -, daß sich im Parlament der Stadt 12 Räte der CSU befanden plus Bürgermeister Peter Finsterwalder, CSU. Sozusagen also 13 kleine, schwarze Negerlein die bei den Abstimmungen meist kein Problem hatten, schließlich waren sie meist – wie es der damalige Fraktionschef, Albert Brunnhuber, ausdrückte  – halt der gleichen Meinung. Nach dem Tod des Bürgermeisters Finsterwalder begab es sich, daß bei der Bürgermeisterwahl überraschend ein Roter ins Rathaus einzog: Reiner Berchtold. 

Da waren es also nur noch 12 kleine Negerlein. Das war aber weiter kein Problem, denn auf der anderen Seite des Sitzungssaals fand sich immer wenigstens eine(r), die/der im Fall des Falles mit den Schwarzen stimmte. Als dann alle Stadträte neu gewählt werden mußten, sich ein Bürgermeisterkandidat Dr. Fleischer auch um das Amt bemühte, begab es sich daß die Schwarzen einen Sitz verloren. Da waren es nur noch 11 kleine Negerlein.

Der neue Fraktionsvorsitzende Dr. Fleischer maulte und jaulte im Rat herum…bis er so manchen aus seinem eigenen Verein vergraulte. Da verblieben nur noch sieben kleine Negerlein.

Wenn man nun bedenkt, daß Dr. Fleischer noch etwa 1  1/2 Jahre Zeit hat seine Bemühungen weiter zu vervollkommnen, dann ….

Vielleicht sollte man ja überhaupt darüber nachdenken, die Stadtratsmandate europaweit auszuschreiben?