Archive for the ‘S-Bahn-Verl’ Category

S7 – Das ist ja nochmal gutgegangen

Dienstag, Juli 28th, 2015

Fast hätte die s7 doch noch von Icking nach Eurasburg und von dort nach Geretsried gebaut werden müssen.

Die Bürgervereinigung hat ausgerechnet wie hoch der Anteil der Wolfratshauser am S-Bahn-Tunnel denn sein könnte, wenn man die geschätzten Zahlen von 2009 auf 2015, 2025 usw hochrechnet. Man wollte dann doch die Ausgaben für den Tunnel irgendwie gedeckelt haben, daß sie also quasi unter dem Tunneltrog – Deckel bleiben würden.

Was hätte man sparen können, hätte man die S-Bahn bereits vor 20 Jahren nach Geretsried verlängert. Damals hätte es allerdings mit Sicherheit eine Schranke getan. Es wäre also noch billiger geworden, wenn man denn damals ….

Natürlich wird es jedes Jahr, das man zuwartet, teurer. Ob nun die Baukosten gnau im Rahmen der Inflation anwachsen oder drunter oder drüber, niemand kanns wissen.

Wie oft die Stadträte in einem solch langen Zeitraum die Hundesteuer, die Grundsteuer, die Begräbniskosten, die Gebühren für Wasser und Abwasser, den Gewerbesteuersatz usw angehoben haben ? Da gibt es wohl keine Anpassungen ? Ok, die Parkgebühren können wir nicht zur Finanzierung hernehmen. Parken in WOR wird nicht teurer sondern allenfalls billiger. Weil die Parkgebühren vor der Loisachhalle sinken, andere Parkgebühren über viele Jahre nicht angehoben werden – oder die Parkenden wenigstens nicht auf Zahlung kontrolliert werden. Aber die anderen Gebühren, die die Stadt erhebt ?

Und die eigenen Einkommen der deckelnden Stadträte, steigen die eher von Jahr zu Jahr ? Oder sind die seit Jahren eher gleichbleibend. Gibts die Sachen beim Schreiner noch zu den Konditionen von 2009 ? Könnte da vielleicht der Bürgerladen noch einen Auftrag zu diesen alten Konditionen unterbringen ?

 

 

 

Verlorene Lebenszeit

Mittwoch, April 22nd, 2015

Herr Eibl benutzt gelegentlich den Begriff der „verlorenen Lebenszeit“.

Auf die Stadtratssitzung vom 21.4.2015 trifft dies vollumfänglich sowas von zu ! Glücklicherweise hatte der Spuk rechtzeitig vor dem Anpfiff Bayern gegen Porto sein verdientes Ende gefunden.

Da schlagen sich mehrere Stadträte monatelang durch den Dschungel Stadtbus, möchten schließlich von eventuellen Anbietern wissen zu welchen Preisen sie die Ideen der Arbeitsgruppe bzw den mit 10 zu 0 Stimmen eine Woche vorher im Bauauschuß abgesegneten Vorschlägen umsetzen würden täteten.

Laut Verwaltung und Bürgermeister aber darf man die Anbieter von Leistungen nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Man darf also nicht fragen wieviel Geld ein Unternehmer zB für den Einsatz eines Busses oder aber für den Einsatz von zwei Bussen haben möchte ….

Der Stadtrat muß sich  – angeblich – vorher auf eine bestimmte Variante einigen und dann diese und nur diese ausschreiben. ????????????????

Sollte also der Stadtrat irgendwann mal das Filmfestival auf dem Fluß selber in die Hand nehmen…. darf er nicht fragen, wieviel ein Anbieter für einen Filmaband bzw für zwei Filmabende verlangen würde? Der Stadtrat müßte sich erst entscheiden, ob er einen oder zwei Filmabende ….und dann fragen was das kostet? Das kann es ja wohl nicht sein!

Und weil das alles sowas von fürchterlich kompliziert ist, schlagen Bürgermeister und Verwaltung vor beim Stadtbus alles beim alten zu belassen, denn etwa um 2024 – wenn die S-Bahn tatsächlich verlängert werden sollte -, dann müßte man den Stadtbus eh überdenken ……

Wenn der Bürgermeister also einen neuen Drehstuhl wünscht für seinen Schreibtisch, dann muß er sich vorher überlegen ob der Armlehnen haben soll oder nicht…. Denn Angebote für beide Varianten einzuholen, das überfordert die Anbieter und ist damit mit den Vergabevorschriften nicht in Einklang zu bringen .

Nein, eine Sternstunde war das mal wieder nicht.

Ach ja, und die neue Brücke über den Kanal zwischen Farchet und Waldram.

Herr Fraas hat sich ja (unter anderem!) die Mühe gemacht, Fußgänger und Radfahrer auf dieser Brücke zu zählen. Es sind also soviele, daß man eine zusätzliche Radler- und Fußgängerbrücke neben die vorhandene – dann vom Bus genutzte Brücke – bauen will.

Die Frage ist aber doch nicht, wieviele Radler und Fußgänger diese Brücke an einem ganzen Tag benutzen, sondern wieviele Radler und Fußgänger gleichzeitig mit einem Bus?!

Noch dazu in der Sitzung vorgebracht wurde, daß dann viele Schüler den Bus benutzen würden um die eigentlich unüberwindliche Strecke zwischen Farchet und Waldramer Schule zu meistern. Schüler, die im Bus sitzen, können den Bus aber nicht gleichzeitig auf der Brücke behindern. Es soll Fußgängerzonen geben, in denen Busse, Radfahrer und Fußgänger miteinander auskommen müssen und wohl auch auskommen. Wir brauchen dazu mal wieder eine extra Brücke oder Extrawurst.

 

 

 

 

 

Hurra, die S 7 – Verlängerung ist da

Freitag, März 20th, 2015

Ein guter Kompromiss ? oder ein fauler ?

Absolut positiv zu bewerten: Nicht nur die Geltinger Feldwege sondern auch die Sauerlacher Straße fällt unter das Eisenbahn – Kreuzungs – Gesetz und muß deshalb kreuzungsfrei ausgebaut werden.

Das kostet mehr als ein simpler ebenerdiger Bahnübergang.

Die Beseitigung eines unbeliebten, ebenerdigen Bahnüberganges zahlt scheins der Staat mit 60 % und die beteiligte(n) Kommune(n) mit 40 % .

Wolfratshausen muß also einen deutlichen Beitrag zu dieser Lösung leisten.

Deutlich günstiger wäre der Gärtner – Vorschlag. Das kann man aber auf keinen Fall zugeben, daß ein Laie einen besseren Vorschlag macht als die Planer selber.

Die Planer hatten einen ebenerdigen Bahnübergang vorgesehen, sowie ein ! Durchgangsgleis, ein Gleis mit Prellbock sowie ein Industriegleis. Das Industriegleis bleibt bei allen Vorschlägen oben, können wir also vernachlässigen.

Das Stumpfgleis mit Prellbock, also keine Weiterfahrmöglichkeit nach Geretsried, war vorgesehen für Verspätungen, damit verspätete Züge bereits hier wenden können statt auf die Strecke nach Geretsried geschickt zu werden.

Damit die Planer nicht das Gesicht verlieren, wurde die Wendemöglichkeit nach monatelanger intensiver Prüfung in den neuen zweigleisigen Wolfratshauser Tunnel verlegt.

Statt für einen fahrplanmäßigen Ablauf zu sorgen, sorgt man lieber für Wendemöglichkeiten verspäteter S-Bahnen nicht nur in H-Kreuth sondern auch in Ebenhausen, Wolfratshausen und Gelting.

Für die Wende einer verspäteten S-Bahn sind Bahnhöfe mit Mittel – bahnsteigen besser geeignet als Bahnhöfe mit Bahnsteigen auf verschiedenen Seiten.

Statt also für einen fahrplanmäßigen Ablauf Sorge zu tragen, möchte man lieber für viel Geld möglichst viele verschiedene „Wendebahnhöfe“ haben.

Die Fahrzeit von Wolfratshausen nach Gelting (Mittelbahnsteig) beträgt x Minuten. Damit die S-Bahnen nicht nur in Gelting sondern auch in Wolfratshausen (und Icking) kreuzen können, beträgt der Aufpreis für einen zweigleisigen Tunnel y Millionen, an denen sich die Stadt Wolfratshausen mit z Millionen freudestrahlend beteiligt. Das muß es einem schon Wert sein, daß auch in einem kostenintensiven Wolfratshauser „Tunnel“ eine Wendemöglichkeit für die S-Bahn besteht.

Ach so, das alles ist ja erforderlich wegen den künftigen kürzeren Taktzeiten. Wenn erst mal der Anstieg von Wolfratshausen nach Icking zweigleisig, kreuzungsfrei ausgebaut sein wird ….

Nun, natürlich sind Träume nicht verboten. Die S-Bahn-Nutzer wären aber schon mit einem 20-minütigen, funktionierenden Takt zufrieden. Es ist halt mal die Isartalbahn. Eine ICE-Strecke wirds wohl eher nie werden. Ab H-Kreuth kann die Bahn dann ja alle 10 Minuten verkehren, wenn man das meistern kann.

Und: Auch wenn ich als Eisenbahnersohn der Eisenbahn verpflichtet bin… Der KostenNutzenFaktor – sofern niemand den tasächlichen  offenlegt -, liegt knapp über 1,xx . Es werden wohl noch etliche andere Projekte an diesem Projekt vorbeiziehen. Schließlich kann Oberbayern nicht alle Mittel des Herrn Dobrindt nach hierhin leiten. Obwohl? Mit Oberau hat es ja auch geklappt.

 

 

Auf Super-Mario folgt Super-Klaus

Sonntag, Januar 25th, 2015

Jetzt wird aber endlich mal durchgegriffen in der Stadt !

Auf das Parkdeck am Hatzplatz folgt die Umgestaltung des Loisach – Ufers, den S-Bahn-Verlängerungs-Verantwortlichen werden die Daumenschrauben angezogen, aus dem Lärmkataster werden nicht nur Schlüsse gezogen sondern entsprechende Maßnahmen umgesetzt, die Stadträte werden in einer Klausursitzung die Trasse der Umgehungsstraße festlegen welche in den Bundesverkehrs – wegeplan 2015 eingearbeitet wird.

Weiter so !!! Nebenbei bemerkt: Kann man denn von den Pflanzen, die der Bürgermeister möglicherweise neuerdings auf seinem Grund und Boden anbaut, etwas abhaben ?

 

Isar-Loisach-S-Bahn-Endstation-Einkaufs-Center

Samstag, Januar 24th, 2015

Für das neue Einkaufscenter Isar-Loisach wird also die Stadt zwecks Verkehrsgutachten einen neutralen Gutachter beauftragen, den der Investor bezahlt. Denn mit dem Gutachten „steht und fällt“ das Center.

Der Investor hat aber schon mal eine leise Ahnung, was denn in dem neutralen Gutachten denn so stehen könnte. Möchte aber dem Ergebnis des neutralen Gutachters aber natürlich in keinster Weise vorgreifen oder in irgendeine Richtung… niemals nicht.

Wenn ich mich recht erinnere, benötigte die Mehrheit der Stadträte keinerlei Verkehrsgutachten um festzustellen, daß eine S-Bahn-Schranke auf gar keinen Fall niemals nicht möglich sein könnte wegen des dann stattfindenden Verkehrsinfarktes und der daraufhin vielen Toten in den Rettungswägen. (Er starb mit ärztlicher Hilfe).

Bei dem Einkaufs-Center aber könnten sich die Räte aber immerhin nun vorstellen, der neutrale Gutachter würde eine Möglichkeit finden können, den Verkehr an der Stelle zu entwirren. Umleitung über Königsdorfer – und Schießstättstraße bei intelligenter Ampelschaltung ?

Der Vollsortimenter – wofür ja nur noch Edeka in Frage kommt ? – soll sich mit etwas über 2100 qm zufrieden geben. Also kein Simmel wie in H-kreuth sondern eher ein Simmelchen. Weil der aber hier mit REWE nicht konkurrieren kann, wird man da qm-mäßig wohl noch nachbessern müssen. Handel ist eben Wandel. Immer auf der Höhe der Zeit.

 

 

 

Wandel ist Handel

Montag, Januar 19th, 2015

Wolfratshausen wird womöglich wieder deutlich umgekrempelt.

Man kann davon ausgehen, daß einige Insider – oder auch Strippenzieher – deutlich mehr wissen als in der Zeitung steht.

In der Sitzung betonten Bürgermeister und einige Stadträte mehrfach, das geplante Objekt stehe und falle mit einem vom Investor bezahlten Verkehrsgutachten. Man hatte den Eindruck, der Investor würde gerade hier und jetzt das erste Mal damit konfrontiert, das Areal läge tatsächlich an einer Straße. Von den vier auf der Empore vertretenen Vertretern des Investors fiel daraufhin keiner in Ohnmacht. Irgendwie müssen sie mit sowas schon gerechnet haben.

Der Investor vom Kraft-Areal hat vermutlich nicht nur eine Vorstellung, wer das Verkehrsgutachten erstellen soll sondern auch was drin stehen soll. Aber die Stadt wird das neutrale Gutachten in Auftrag geben und der Investor wird das für ihn womöglich abträgliche Gutachten bezahlen. Oder irgendwie so halt….

Im Vorfeld fürchtet der Bürgermeister schon mal um Netto in Weidach (neues Wohngebiet auf der Wolfratshauser Insel gleich neben der Surfwelle ?), Dr. Fleischer schon mal um den Edeka in Waldram (Neues Wohngebiet im Grünen). Vielleicht bekommen ja beide recht!

REWE hat schon mal vorgesorgt und stellt sich auf die nächsten zehn Jahre in WOR ein – mit ausgelagertem Getränkemarkt und mehr Fläche für den „besseren“ Bedarf. Den Netto in Weidach kenne ich seit etwa 40 Jahren an dieser Stelle, da ist es womöglich an der Zeit für einen Wechsel…

Vollsortimenter neben REWE gibts aber eigentlich nur noch den Edeka. Edeka oder REWE werden die Tengelmänner übernehmen. REWE wirds wohl nicht, er baut um an der KÖ. Bleibt Edeka, der um mit REWE konkurrieren zu können, lieber einen ganz neuen Laden in WOR aufmachen möchte, statt einen „alten“ Tengelmann zu übernehmen. Der Edeka in Waldram ist also womöglich doch gefährdet. Da bekommt Dr. Fleischer doch noch Recht?  Die Tengelmänner werden auf Sicht vermutlich geschlossen. In das Kraft Areal wird Edeka aber lieber den Netto mitnehmen, bleibt das Geld doch somit in der Familie. Ob der Lidl da bleibt wo er jetzt ist ? Die verkehrliche Lage dort ist für einen Discounter eher lästig. Aber für Lidl ist die Fläche im neuen „Leuchtturm“ vielleicht zu klein? Aber er könnte ja wieder an die KÖ ziehen wo er ja auch vorher war oder auch in die Weidachmühle. Handel ist Wandel.

Die Verkehrslage am Friedhof-Tengelmann am Ende der Sauerlacher sowie eventuell am Tengelmann an der KÖ wird sich also künftig etwas entspannen, da kann man etwas mehr Belastung an der inneren Sauerlacher womöglich schon in Kauf nehmen.

Wenn man dann noch die bestehende fast-nur-Fußgänger-Ampel am Bahnhof etwas in Richtung Kraft verlegt, die Fußgänger also anderswo wild queren, und auch noch den Moosbauerweg ampelmäßig integriert, und die Ampel vom Rettungswagen schalten läßt, dann hat man schon fast gewonnen….

Zur S-Bahn: Die Schranke wird von WOR nicht akzeptiert, der unterirdische Plan der offiziellen Planer ist zu teuer, der Gärtner-Plan kann nicht zur Ausführung kommen weil sich die offiziellen Planer ja sonst zum Affen machen würden. Herr Gärtner kann ja auf seine Kosten beweisen, daß sein Plan doch zu verwirklichen gewesen wäre…

Aber jetzt kommt ja doch noch der runde Tisch. Schau`n wir mal.

Nebenbei: Dr. Fleischer hat sich letzthin verwundert gezeigt, welche Personen der Bürgermeister zu den Gesprächen im Ministerium wegen S-Bahn mitzunehmen gedenkt, aber ihn halt eben nicht. Dabei könnte ER vielleicht auf dem Weg ins Ministerium den Mitreisenden schon mal erklären was man im Ministerium zu hören bekommen wird. Staatsregierung und CSU sind eben halt in Bayern ein- und dasselbe… (fällt mir grad nix ein)

 

Wolfratshausen träumt das Leben schön

Mittwoch, Januar 14th, 2015

Geretsried verabschiedet sich gerade von der Böhmwiese.

Na ja, das mit der Hugo-Passage dauert wohl noch.

Aber jetzt kommt das Super-Kraft-Areal am Hauptbahnhof.

Ob nun auf 6000 qm oder auf 6451 oder auf 3800 qm oder auf 4221 qm oder auf 4850 qm ….   da kommt jedenfalls die neue Leuchtturmspitze neben der Loisach – welche ja auch sowas wie die hohe See darstellt – jedenfalls hier.

Ob nun nur sozialer Wohnungsbau oder nur Einzelhandel oder irgendwie gemischt – am Hauptbahnhof entsteht auf jeden Fall außerhalb der Innenstadt der neue Mittel- und Nabelpunkt der Stadt.

Ob mit einem Discounter und einem Vollsortimenter oder nur einem von beiden aber mit Elektro nicht unter / über 1500 qm und einem Sportartikelfachgeschäft und oder ….

Auf jeden Fall wird das der große Wurf. Das Oberland wird zu uns strömen, um hier einzukaufen.

Abhängig gemacht aber hat das der Stadtrat von einem Verkehrsgutachten. Wenn zuviele Leute hier einkaufen wollen, können wir das nicht bauen. Nur wenn wenige Leute einkaufen.

Hierzu wird die Stadt einen neutralen ! Gutachter beauftragen, die Kosten übernimmt der Investor. Was glauben die Stadträte sonst noch ? Vermutlich an die Jungfrauengeburt.

Der Gutachter wird feststellen, was der Auftraggeber (Bezahler) lesen will.

Meine persönliche Prognose: Der Gutachter wird feststellen, daß der Platz für vielfrequentierte Supermärkte nicht in Frage kommt, aber für ein Shopping-Center reichts allemal.

Gewollt hätte man ja was anderes, wenns aber denn dann doch nicht möglich ist, muß man eben das BESTE draus machen.

 

 

CSU gibt Rätsel auf

Samstag, März 15th, 2014

Gab es einen CSU – Wettbewerb wegen des Archivs, wegen dem diesseitigen oder dem jenseitigen Loisachufer ? Wegen ebenerdiger Verbesserung der Parkplatzsituation, wegen ???? Nein, gab es nicht! Wegen einer Floßfähre, deren Stämme sich nicht mit Wasser vollsaugen und nicht untergehen? (Wir fragen noch die Flößer, denn ein Diplom – Forstwirt kann das scheins nicht beurteilen?)

Aber jetzt gibt es einen Ideenwettbewerb wegen des Gleisdreicks. Die Bürger sollen vorschlagen was sie da gerne haben möchten – statt einer Bebauung wie das eigentlich seit geraumer Zeit vorgesehen war. Kein Baumodell für Einheimische wie vom Erblasser gewünscht, sondern ein Bürgerpark soll her.

Die Kaufleute in der CSU wollen den Park sogar errichten, wenn er wegen der S-Bahn-Verlängerung wieder abgerissen werden müßte. Mit dem Argument die Bauten müßten dann vom S-Bahn-Bauherrn nach dem Bau der S-Bahn wieder hergestellt also neu gebaut werden. Schon etwas seltsam ?! Der Park duldet gewissermassen keinen Aufschub, schließlich haben die CSU und die ihr nahen Bürger lange genug auf den Bürgerpark schon gewartet?

Auf einem schmalen Streifen auf dem verteilten Einladungsbogen soll man seine Vorstellungen zu Papier bringen. Notfalls können weitere Skizzen dem Bogen beigefügt werden.

Für 100 der eingesandten Vorschläge gibt es mitunter ansehnliche Preise. Die Preise werden wohl von der CSU aus der Parteikasse bereitgestellt ? Oder möchte ein eventueller Sponsor lieber nicht genannt werden ? Seltsam, seltsam, sonst wollen die Sponsoren doch immer genannt werden ? War es die Sparkasse ???  War es eine Immofirma ??? Waren es die CSU – Mitglieder, die doch erst die Umfrage unter 500 Wolfratshausern stemmen mußten ???

Nun, wenn man tatsächlich dort im Gleisdreieck eine Nutzung machen würde, die nicht im Sinne des Erblassers wäre, würde der Testamentvollstrecker womöglich das Grundstück der Stadt wieder wegnehmen und einem anderen, privaten Erben übertragen.

Was nun dieser Erbe mit dem Grundstück machen würde, es brach liegen lassen, einen Park oder eine Villa für sich darauf bauen oder womöglich gar das Grundstück an einen Grundstückverwerter verkaufen würde, der dann dort Wohnungen hinstellen könnte die gegen viel Geld zu verkaufen wären, ist zumindest nicht unmöglich.

Da käme eine nicht dem Testament entsprechende Nutzung vielleicht nicht ungelegen? Dem Folgeerben nicht und dem Käufer des Grundstückes auch nicht?

Daß ich immer so schlecht über meine Mitmenschen denke. Ist sicher völlig aus der Luft gegriffen.

 

 

 

 

S 7 – Verlängerung

Dienstag, Januar 28th, 2014

Also was sich da wieder herausgestellt hat, ist ja wohl wieder mal ein dicker Hammer.

Die Planer bringen es tatsächlich fertig, den Bahnhof im Planfeststellungs – verfahren mit einem einmal angedachten, eigentlich längst vom Gleis gefallenen Plan zu vergleichen.

Wie kann man einen preisgünstigen oberirdischen Bahnhof mit einem Durchgangsgleis für die S-Bahn, einem Durchgangsgleis für Güter sowie einem Stumpfgleis (Prellbock) mit der einmal aufgeworfenen, sauteuren, tiefergelegten Super-Planung von zwei Durchgangsgleisen, davon eines auch für Güter nutzbar, zu vergleichen ???

Einen größeren Kostenunterschied kann man nicht herstellen. Ein Witz !

Eine S-Bahn-Begegnung in WOR ist längst Geschichte. Die Bahnen kreuzen auf der  Wiese in Gelting. Natürlich hätte schon die Vieregg/Rösler – Planung weiter verfolgt werden müssen. Wo waren denn da die verantwotlichen Politiker ?

Der runde Tisch muß Herrn Gärtner unendlich dankbar sein, daß er diese Planung wieder aus der Schublade gezogen und überarbeitet hat. Sonst hätte man am runden Tisch ja nicht viel zu diskutieren gehabt!

Nun kann man wieder ein paar Wochen, bis nach der Kommunalwahl, ins Land ziehen lassen, bevor dann doch irgendwann mal Farbe bekannt werden muß.

Der Freistaat soll also jetzt einen erheblichen Beitrag leisten. Da ist etliche Jahre keiner draufgekommen ? Wie sagte Dr. Stoiber seinerzeit ? Tunnel wäre schön, wenn finanzierbar. Jetzt sollen also plötzlich Gelder fließen?

Fragt sich wieviel Wolfratshausen da beisteuern müßte/sollte, wo doch die Bürger der Meinung sind, sie hätten schon eine S-Bahn…

Hinum und herum, herum und hinum, die Bahn wird nicht kommen, solange WOR  seinen Rechtsanwalt nicht zurückpfeift.

Es gäbe vielleicht ja auch einen Topf zur Beseitigung schienengleicher Bahnübergänge ? Oder eine Umfahrung von WOR, was einen ebenerdigen Bahnübergang womöglich für viele Bürger erträglicher machen könnte.

Nun muß man sagen, die Verlängerung würde ein fürchterliches, eher abschreckendes  Gebilde. Es gibt zwar neue Schrankenschließtechniken… Aber warum muß ein vielbefahrener, ebenerdiger Übergang bleiben wenn im weiteren Verlauf jeder Feldweg kreuzungsfrei ausgebaut wird.

Auch wenn ich mich über die vielen, leeren Busse vor der Haustüre ärgere, es ist zu spät. GER und WOR hätten sich früher darum kümmern müssen.

Es bleibt, wie es ist.

 

 

 

 

 

 

Plößl verleumdet Berchtold

Sonntag, Januar 26th, 2014

Auch Herr Plößl wird irgendwann lernen müssen, daß ein Bürgermeister kein König oder Diktator ist.

Wäre er seinerzeit Bürgermeister gewesen, würde jetzt die S-Bahn über Waldram fahren, sagt er.

Technische Voraussetzungen oder was das kosten würde, interessiert den Deutschlehrer eher nicht. Und daß auch der Bürgermeister nur eine Stimme hat – es sei denn es ist ihm gelungen wenigstens seinen Haufen hinter sich zu bringen – wird er vielleicht noch lernen.