Archive for the ‘Einbahnregelung’ Category

Der Würgerladen

Dienstag, Oktober 20th, 2015

Man kann es drehen und wenden wie man will. Es wird wohl keinen Bürgerladen geben.

Bislang hatte ich ja angenommen jeder Bürgerladen würde in irgendeiner Form von irgendjemandem subventioniert. Die Städtebauförderung macht die Subvention durch die Stadt wohl gar zur Auflage.

In anderen, vergleichbaren Städten werden sogar private Einzelhändler die ersten zwei Jahre bei den Mietzahlungen finanziell unterstützt.

Wenn sich die Bürgerläden von selber tragen, frage ich mich warum die selbstständigen Kaufleute nicht Schlange stehen um eine eine solch sprudelnde  Geldquelle zu  nutzen ?

Dr. Fleischer und Herr Forster und weitere nicht genannte Stadträte wollen einen Bürgerladen auf gar keinen Fall subventionieren. Der Edeka in Waldram würde ja auch nicht von der Stadt unterstützt. Nun, der Eigentümer in Waldram subventioniert die Waldramer Filiale mit den Gewinnen aus anderen Filialen. Ist der gute Mann eines Tages hierzu nicht mehr gewillt, wird er den Laden schließen. Man darf neugierig sein, wer dann als erster einen genossenschaftlich basierten Nahversorger für Waldram fordern wird.

Den Untermarkt 10 (Heimatmuseum) soll also ebenfalls ein privater Investor übernehmen wie auch die künftige Hugopassage. Vielleicht findet sich ja ein Investor für beide Gebäude. Mit den Gewinnen aus der Hugopassage sowie dem Erdgeschoß vom Untermarkt 10 kann er dann ja die Räume des Stadtmuseums subventionieren. Da sind Subventionen ja erlaubt und gerne gesehen.

Nun werden also etwa 14000 Bürger befragt wegen einem Bürgerladen für etwa 800 Leute. Obwohl viele Bürger allein aus Frust über die Stadträte für den Bürgerladen stimmen werden, wird es unterm Strich eher nicht ausreichen.

Immerhin haben die Stadträte gemeinsam den neuen Stadtbus auf die Kanalbrücke gebracht, sodaß die Leutz aus den nicht versorgten Stadtteilen mit dem Bus zum Einkaufen innerhalb der Stadt fahren können. Ein großartiger Lichtblick in der sonstigen Stadtratstrübnis.

Nachdem der Bürgermeister gegen Widerstände durchgesetzt hat, den grünen Markt wieder in die Altstadt zu verlegen, beginnt nun die Demontage der Marktstraße.

Wieder entscheiden sich die Stadträte, Frequenz aus der Marktstraße herauszunehmen. Wenn man am Montag hinters Rathaus spaziert, gewinnt man den Eindruck die größte Attraktion und Anziehungspunkt der Altstadt wäre die Wertstoffinsel hinterm Rathaus.

 

Parken in Wolfratshausen, Folge z

Freitag, Juli 31st, 2015

Nun hat es also doch noch zu einer neuen Schrankenanlage vor der Loisachhalle gereicht.

Jetzt gibt es doch tatsächlich auch noch am best nachgefragten Freitag vormittag – passend zum grünen Markt in der Stadt – wieder freie Parkplätze.

Viele Leutz können sich nicht mehr darauf verlassen, freitags vor der Loisachhalle kostenlos zu parken.

Aus dieser Situation heraus wird der gemeinnützige Verein Lebendige Altstadt scharf schließen, daß das Parkdeckhaus längst überfällig ist und nun endlich gebaut werden muß.

Aber demnächst wird uns ja ein Parkkonzept unterbreitet. Dann wissen wir endlich Bescheid über die Parkplatznöte in unserer Stadt.

 

zu wenig Parkplätze, so wird behauptet

Montag, Februar 2nd, 2015

Schuld an der niedrigen Kundenfrequenz seien nicht nur die Öffnungszeiten, sondern auch der Mangel an Parkplätzen,

so wird der Wolfratshauser Bürgermeister in der SZ zitiert.

Sybille Ulbrich macht die Verkehrs- und Parkplatzsituation in der Innenstadt verantwortlich, heißt es im Isar-Loisach-Boten.

Wann nehmen die Verantwortlichen endlich mal zur Kenntnis, daß Wolfratshausen hinsichtlich Parkplätzen nicht dauernd schlecht geredet werden muß ??? Wolfratshausen hat mit 952 durch Steuergeld geförderten Parkplätzen genügend Parkplätze im Angebot.

Wenn Wolfratshausen überhaupt Parkplatzprobleme hat, dann auf der Marktstraße sowie zwischen Marktstraße und Loisach.

Und wenn die Stadtmütter und Stadtväter der Meinung sind, es bestehe Handlungsbedarf – dann weiß mal wieder keiner so recht auf was die Damen und Herren warten!

Was man tun könnte und schon lange hätte machen können, will man nicht in Angriff nehmen, weil womöglich dann der Druck auf Hatzplatz und Umgebung nachläßt und damit ein Parkdeck nicht mehr so dringend erforderlich wäre; mit Nichtstun läßt sich halt die vermeintliche Notwendigkeit eines Parkdecks viel besser darstellen.

Und es gibt nun mal bestimmte Kreise in der Stadt, die frei nach Loriot entschieden haben: Ein Leben ohne Parkdeck wäre vielleicht möglich, aber völlig sinnlos ???

Das Parkdeck soll ja sozusagen als erste Maßnahme umgesetzt werden. Später – wenn wieder Geld da ist – soll dann das Loisach – Ufer umgestaltet werden. Und dann möchte vielleicht der eine oder andere Immobilienbesitzer anbauen oder vergrößern – vielleicht.

Wenn Sie also nächstens ein Häuschen bauen sollten, bitte erst die Garage hinstellen – damit wenigstens das Auto schon mal ein Dach überm Kopf hat.

Mögliche kurzfristige Maßnahmen

im Gegensatz zu Parkhaus oder Verfahren für Parkdeck:

1.) Die Parkplätze in der Marktstraße sowie zwischen Marktstraße und Loisach ggf mit Hatzplatz sind ausschließlich für Kurzzeitparker vorzusehen.

Ein Anwohner zahlt für eine Dauergenehmigung 100 Euro im Jahr, das Auto ist aber oftmals zu den kostenpflichtigen, also wichtigen, Zeiten gar nicht geparkt. Ein sogenannter Anwohner zahlt ebenfalls 100 Euro im Jahr, belegt den Platz aber tagsüber genau zu den kostenpflichtigen Zeiten. Preislich gesehen eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den echten Anwohnern!

Die Preise für Anwohner müssen auf ein marktgerechtes Niveau angehoben werden. Der Preis für sogenannte Anwohner muß deutlich höher liegen, können diese doch in der Regel die Kosten von der Steuer absetzen. Weshalb städtische Angestellte für 60 Euro im Jahr einen garantierten Parkplatz vor der Loisachhalle erhalten, wäre zu hinterfragen. (Jeder der vor 10 Uhr parkt, bekommt auch garantiert einen Parkplatz in der Altstadt).

2.) Nichtkontrolle sowie Freigabe in der Weihnachtszeit sind kontraproduktiv! So standen mehrere Fahrzeuge tief verschneit in der Marktstraße, durch das Umfahren dieser Fahrzeuge durch den Schneepflug  (Nicht-Räumen-Können) ging weitere Parkfläche verloren! Leute, die sonst kostenlos hinter der Sparkasse parken, nehmen das kostenlose Angebot Loisachhalle bei offenen Schranken bzw einen Platz hinter dem Rathaus bei über den Automaten gezogenem Sack gerne wahr.

3.) Zumindest die Einzelhändler – aber auch sonst Jeder- könnten wieder die Parkgebühren bei einem Mindestumsatz von … Euro vergüten. So könnte man im Umland mit freien und kostenlosen Parkplätzen werben. Dafür sollten die Händler ihre Rabattmarken im Mülleimer versenken, es fragt eh keiner ob man welche haben möchte.

4.) Wohin mit den Dauerparkern ?

Wenn um 11 Uhr vor der Loisachhalle 40 Plätze frei sind, parken dort also fast nur städtische Dauerparker (zum Sonderpreis von 60 Euro jährlich) . Wäre also auch noch etwas Platz für sonstige Dauerparker.

Ansonsten könnte man für die Dauerparker kurzfristig und – verglichen mit Bau – und Folgekosten eines Parkdeckhauses – sehr günstig Parkplätze auf dem sogenannten Campingplatz und auf der Fläche zwischen Campingplatz und Kindergarten schaffen. Jeder fährt zu den Seen in der Umgebung und parkt ganz selbstverständlich so nah wie möglich am See. Am Badweiher aber dürfen nur Wohnmobile und Wohnanhänger rumstehen, auf keinen Fall aber ein Auto, welches am Vormittag eingeparkt und irgendwann am Nachmittag wieder ausgeparkt wird. Nein, diese PKW müssen in der Altstadt rumstehen, um die Notwendigkeit eines Parkdecks zu untermalen. Vermutlich ärgert man sich heute, nicht bloß den Hatzplatz in das sogenannte Parkleitsystem integriert zu haben. Würde nur der Hatzplatz angezeigt, der gefühlte Parkplatzmangel wäre schier nicht auszuhalten.

5.) Leider ist man mehr am Bau eines das Loisachufer verschandelnden Parkdecks interessiert, als an der Lösung der selbstgemachten Probleme. Man will dem Bürger einreden, man müsse den Immobilienbesitzern zwischen Loisach und Marktstraße durch ein Parkdeck und damit günstigst angebotenen Parkplatzablösungen ihr Grundstück vergolden. Der Bürger als solcher ist mit seinen Steuern aber nicht in erster Linie dafür da, anderen Mitbürgern ihre hintere Fassade zu vergolden.

6.) In den letzten Vorträgen, die eher von Bürgermeistern und StadträtInnen als von EinzelhändlerInnen besucht wurden, wurde von den Vortragenden festgehalten, daß man erst mal die Attraktivität der Innenstadt aufhübschen sollte und sich dann anschließend ggf um die Frage weiterer Parkmöglichkeiten kümmern sollte bzw mit der Schließung weiterer Läden in der Altstadt in den nächsten Jahren gerechnet werden muß. Es wurde das Ladensterben bis zum Jahr 2020 prognostiziert. Bis dahin könnte dann auch das Wolfratshauser Parkdeck herumstehen – sinnlos und nutzlos. Aber wir werden dann vielleicht die Letzten sein, die sich sowas Häßliches an ihr Flußufer gestellt haben. Auch ein Alleinstellungsmerkmal ?!

Fazit:

Manche wollen uns Bürgern mit dem Blick in die Zukunft (Glaskugel?) ein Parkdeck/haus mit Gestehungs- und entsprechenden Folgekosten aufhalsen, weil man nicht in der Lage bzw gewillt ist, die angeblich bereits seit geraumer Zeit anstehenden Probleme nunmehr endlich einmal im Sinne der (meist schweigenden) Mehrheit der Wolfratshauser Bürger anzugehen.  

Bürgerbeteiligung heißt es immer wieder mal. Letztendlich aber muß der Bürger wohl – bei wichtigen Dingen – immer einen Bürgerentscheid herbeiführen. Damit man im Rathaus zur Kenntnis nimmt, daß die große Anzahl der Wolfratshauser Bürger weder eine Immobilie in der Altstadt besitzt, noch Anwohner oder sogenannter Anwohner ist. Er möchte in der Innenstadt einkaufen oder sich dort aufhalten, wenn ihn das gebotene Angebot dort hinlockt. Zur Zeit aber heißt es eher „dumm gelaufen“, ICH stehe auf dem Parkplatz, den DU gern hättest.

Ach ja, das auch noch. Herr Schnaller wünscht sich gleiche Öffnungszeiten in WOR und GER. Ich bin bescheidener, ich wünsche mir gleiche Öffnungszeiten in WOR. Nun, das war wohl nix, das wird wohl nix, aber wenn wir erst mal ein Parkdeck und 1100 statt 952 Parkplätzen haben werden… dann sind wenigstens 1100 der 18000 Wolfratshauser plus Umland glücklich ?

Wolfratshausen träumt das Leben schön

Mittwoch, Januar 14th, 2015

Geretsried verabschiedet sich gerade von der Böhmwiese.

Na ja, das mit der Hugo-Passage dauert wohl noch.

Aber jetzt kommt das Super-Kraft-Areal am Hauptbahnhof.

Ob nun auf 6000 qm oder auf 6451 oder auf 3800 qm oder auf 4221 qm oder auf 4850 qm ….   da kommt jedenfalls die neue Leuchtturmspitze neben der Loisach – welche ja auch sowas wie die hohe See darstellt – jedenfalls hier.

Ob nun nur sozialer Wohnungsbau oder nur Einzelhandel oder irgendwie gemischt – am Hauptbahnhof entsteht auf jeden Fall außerhalb der Innenstadt der neue Mittel- und Nabelpunkt der Stadt.

Ob mit einem Discounter und einem Vollsortimenter oder nur einem von beiden aber mit Elektro nicht unter / über 1500 qm und einem Sportartikelfachgeschäft und oder ….

Auf jeden Fall wird das der große Wurf. Das Oberland wird zu uns strömen, um hier einzukaufen.

Abhängig gemacht aber hat das der Stadtrat von einem Verkehrsgutachten. Wenn zuviele Leute hier einkaufen wollen, können wir das nicht bauen. Nur wenn wenige Leute einkaufen.

Hierzu wird die Stadt einen neutralen ! Gutachter beauftragen, die Kosten übernimmt der Investor. Was glauben die Stadträte sonst noch ? Vermutlich an die Jungfrauengeburt.

Der Gutachter wird feststellen, was der Auftraggeber (Bezahler) lesen will.

Meine persönliche Prognose: Der Gutachter wird feststellen, daß der Platz für vielfrequentierte Supermärkte nicht in Frage kommt, aber für ein Shopping-Center reichts allemal.

Gewollt hätte man ja was anderes, wenns aber denn dann doch nicht möglich ist, muß man eben das BESTE draus machen.

 

 

Kostenlose Parkplätze

Mittwoch, Dezember 31st, 2014

Nur der Vollständigkeit halber und für das Protokoll:

Am Dienstag, 30.12.,  standen zwischen Schwankl-Eck und Bäcker sieben tief verschneite PKW´s in der oberen Markstraße.

Ein Segen, wenn um diese Jahreszeit den Kunden kostenlose Parkplätze zur Verfügung stehen. Es muß ihnen in den Geschäften so gefallen haben, daß keiner ans Heimfahren dachte.

Die Antwort hierauf ist natürlich ein – möglichst billiges – , dafür aber überdachtes Parkdeck. Nicht daß man noch den Schnee vom Auto runterkehren muß, wenn man endlich irgendwann mal wieder einen Innenstadtparkplatz frei macht.

 

 

 

 

 

Dümmer gehts ümmer

Dienstag, Dezember 23rd, 2014

Nun der gestrige 22.12.2014 war ja mal wieder ein Paradebeispiel für die Wolfratshauser Parkproblematik.

Im Endspurt des Einzelhandels kurz vor Weihnachten sind natürlich alle Kräfte gefordert. Auf dem Hatzplatz stehen alle die rum, die immer an einem Montag  herumstehen. Man hat ja einen sogenannten Anwohnerparkausweis für maximal 100 Euro erworben und steht somit sozusagen rechtmäßig hier herum.

An diesen Tagen aber bedarf es im Einzelhandel weiterer unterstützender Hände. Deshalb hat der Werbekreis durchgesetzt, daß die Parkautomaten allesamt einen Sack übergestülpt bekommen haben. Das Parken ist also auch für die zusätzlichen, helfenden Hände im Handel kostenlos.

Es war lustig anzusehen, wie die Geld bringen wollenden / müssenden Kunden sich den ganzen Tag die wenigen verbliebenen freien Plätze auf dem Hatzplatz immer wieder und immer wieder neu unter sich verteilt haben.

Es ist ein wahres Wunder, daß sich die Blechschäden der ein- und ausparkenden Fahrzeuge doch in geringen Grenzen halten.

Wenn dann endlich die 950 vorhandenen Parkplätze auf 1100 erhöht worden sind, finden noch mehr Beschäftigte im Handel einen Parkplatz -und womöglich auch der eine oder andere Kunde.

40 Jahre habe ich im Einzelhandel gearbeitet. Ich bin sehr froh, keinen Laden in Wolfratshausen zu betreiben. Jeden Tag müßte ich mich über Kollegen und Stadt grün und blau ärgern.

Es ist erstaunlich, welche Mühen manche Kunden auf sich nehmen um hier ihr Geld abzuliefern.

Man könnte natürlich auch, wenn man denn wollte, auf den Parkplätzen Gebühren erheben und diese den Kunden erstatten. Dann hätte man für die Kunden kostenlose Parkplätze wie in anderen benachbarten Städten auch.

Da werden alle 2 Jahre die Farben der Bonusmarken getauscht. Wenn ich das nicht gelesen hätte, wüßte ich gar nicht daß es das noch gibt.

Und wenn auf einer ganzen Seite von vielen Unternehmen geworben wird, man hätte an den Samstagen bis 17 Uhr geöffnet, die Kunden aber an den verschlossenen Türen rütteln ….

Aber an diesen Samstagen gab es dann immerhin Parkplätze für die Kunden!

Christkind sucht Parkplatz

Freitag, November 28th, 2014

Am 1. Advent wird man mal wieder sehen wo die Leute sich einen Parkplatz suchen müssen, jedenfalls nicht auf den vom Parkleitsystem angezeigten Plätzen. Denn diese werden wieder sehr frühzeitig voll sein.

Wenn Wolfratshausen Attraktionen bietet, dann kommen die Leute – also die zahlenden Kunden – auch ohne auf einem Parkplatz neben dem Standl zu bestehen.

Viele meinen nun, man müsse den Besuchern als Attraktion neue Parkplätze bieten, also zu den 950 vorhandenen nochmals zusätzliche 150 um auf 1100 Plätze aufstocken zu können. Dann kämen die Leute auch in die Geschäfte.

Die Geschäfte haben übrigens wohl weder am Sonntag geöffnet, noch werden sie am Freitag und / oder Samstag längere Öffnungszeiten anbieten. Und wenn ja, haben sie sorgfältig darauf geachtet daß es ja keiner erfährt.

Die Geschäftsleute sollten überhaupt dem Herrn von der Cima besser zuhören.

Der meinte, man solle erst Geld ausgeben um die Altstadt attraktiver zu machen und sollten dann alle Oberbayern über uns hereinbrechen, dann sollte man sich um den Verkehr und damit um Parkplätze kümmern.

Auch in Wolfratshausen kann man das Geld nur einmal ausgeben. Viele wollen aber erst mal Parkplätze. Wenn dann noch Geld vorhanden ist kommt das Loisachufer – anschließend vielleicht die Marktstraße.

Oder es kommen eben erst mal nur die Parkplätze, auf denen dann womöglich keiner parken will, denn nur wegen des Parkens werden die Oberbayern nicht über uns herfallen.

Die Dauerparker darf man auch nicht verärgern, zahlen doch die 158 Dauerparker im Jahr etwa 10 000 Euro in den Stadtsäckel, dafür kann man immerhin in etwa 1 neuen Parkplatz pro Jahr errichten. In 150 Jahren wäre das Parkdeck dann immerhin fertig.

Prioritäten müssen gesetzt werden. Die Reihenfolge sollte aber auch Sinn machen.

 

 

 

 

Die dicken Bretter ums Parkhaus

Dienstag, September 16th, 2014

Es ist unglaublich welch dicke Bretter zu bohren sind, was die Parksituation in WOR betrifft.

Knapp 1600 Parkplätze stehen in WOR zur Verfügung. Aber scheins nur an den falschen Stellen.

Ruft man einem Stadtrat das Wort „Parken“ zu, kommt von den meisten als Reflex „Parkhaus“. Nicht weniger, aber auch halt nicht mehr.

Als Gründe für das Parkhaus, und das nur und ausschließlich, am Hatzplatz.

In der Sitzung vom 16.9. sollte Herrn Gehring mitgeteilt werden, in welcher Form dieser den Räten die Auswertung der Parkplatzauslastung der zwei im System befindlichen Parkplätze für eine der nächsten Sitzungen darstellen soll. Herr Fraas hatte bereits eigene Auswertungen vogenommen. Man kann aber soviele Auswertungen und Grafiken zusammenstellen wie man will, das Ergebnis ist immer das gleiche:

Der Altstadtparkplatz ist selten voll. Schon gar nicht, wenn die Schranken in Betrieb sind und es Gebühren kostet. Die 24 Plätze hinterm Rathaus sowie die 20 in der Marktstraße, wenn sie denn tatsächlich mal wegfallen würden, könnten hier ohne größere Schwierigkeiten aufgefangen werden.

Das will aber keiner hören, denn tatsächlich ist es so, daß am zweiten im System erfassten Parkplatz von 10 bis 12 Uhr die Plätze rar oder auch gar nicht vorhanden sind.

Noch so viele neue Grafiken werden an diesen vorgenannten Tatsachen nichts ändern.

Was wurde in der Sitzung an neuen oder alten Argumenten für ein Parkhaus am Hatzplatz gebracht?

Zum einen die korrekte Beobachtung der zu wenigen Plätze zwischen 10 und 12 Uhr.

Des weiteren die freien Plätze vor dem Kaufland in Geretsried. Also vor Rewe, Aldi und Tengelmann finde ich auch immer einen einfachen Parklatz ohne Rangieren. Vergleich hinkt!

Dann die vielen, vielen angezeigten freien Parkplätze in Tölz. Dort sind eben nicht nur zwei Parkplätze ins System eingebunden, sondern deutlich mehr. All diese Plätze sind meines Wissens ganzjährig kostenpflichtig. Und subventionierte Dauerparker für 30 Cent pro Tag gibt es wohl in ganz Tölz nicht.

Das Parkhaus wird benötigt um den SUV-Fahrern breitere Parkplätze anbieten zu können, sowie Müttern mit Kinderwägen und vermutlich auch für Senioren mit ihren Rollatoren. Was wird das Parkhaus insgesamt kosten und damit einer der dadurch hinzugewonnenen Plätze, jetzt sind es etwa 68?

Jetzt sind alle Pätze ebenerdig, künftig aber vermutlich aber eher null. Also Kinderwägen und Rollatoren über die Fahrbahnen, alle anderen ab ins Treppenhaus ?

Wie sieht das Parkgebührengefüge in WOR aus nach dem Bau des Parkhauses? Die Gebühren bleiben überall die gleichen bzw weiterhin ohne Gebühren?

Wo parken die 30 Feuerwehrleute ihren PKW, wenns wirklich mal brennt?

Wenn diese Parkplätze am Hatzplatz wirklich so wichtig  sind, warum hat man nicht mit deutlich weniger Geld bereits Abhilfe geschaffen?

Zum Beispiel das ererbte Gebäude in der Bahnhofstraße mit großem Grundstück? Der Streifen zwischen Uralt-Krankenhaus und Floßkanal?

Statt mit viel Geld für wenige Camper für wenige Wochen im Jahr Duschen und Toiletten geschaffen,  den Platz zwischen Kiga und Camping zu einem ordentlichen Parkplatz erweitert, der ja heute unter der Woche eher leer als beparkt ist ?

In grauer Vorzeit bereits haben die Stadtväter die alte Beuerberger Straße mit Längsparkern versehen, warum ist dies entlang der neuen Beuerberger Straße nicht möglich ?

Der AWO-Parkplatz könnte überplant werden.

Der Hatzplatz besser genutzt – aber eben ebenerdig. Das Parkhaus mit Treppen ist wohl die Wolfratshauser Antwort auf den demographischen Wandel ?

Bevor die Wolfratshauser zur Verschönerung des Loisachufers schreiten, muß das Loisachufer am Hatzplatz erst ordentlich verschandelt werden? Damit der andere Teil des Ufers dann besser zur Geltung kommt?

In den ersten Städten der Republik werden schon private Parkplätze per App zur stundenweisen Benutzung angeboten. Wir aber bauen schließlich irgendwann einmal, wenn wir wieder genug Geld haben oder eben mit Schulden, ein Parkhaus. Wenn das Parken dort nix kostet bzw ein überdachter Platz für 30 Cent pro Tag zu haben ist, wird es sicherlich ein großer Erfolg werden.

Wer am Hatzplatz parkt hat in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ohne jedwede Ausnahme seinen Obolus zu entrichten. Man kann ja eine Höchstgebühr pro Tag ins Auge fassen. Und es ist niemandem verboten jemand anderem dessen Parkgebühren ganz oder teilweise zu erstatten.

 

 

 

 

 

Das Straßenbauamt hat Großes mit WOR vor !?

Donnerstag, August 14th, 2014

Das Straßenbauamt Weilheim will also die Aufstellflächen für die von WOR nach GER Fahrenden entsprechend erweitern, damit sich dort vor der roten Ampel an Königsdorfer/B11 bzw. Anschluß B11a mehr Autos aufbauen können. Im Gegenzug gibt es mehr grün für die von GER ankommenden Linksabbieger, die zur Garmisch/Münchner Autobahn wollen.

Das ist natürlich nur eine Zwischenlösung, aber die große Lösung braucht halt noch etwas Zeit.  Die Wolfratshauser bekommen also eine Autobahn nach Geretsried, die auch nach der Verwirklichung der großen Lösung Bestand haben wird, und damit dann deutlich weniger Verkehr an der umgebauten Stelle fließen wird als heute.

(Als das Dingens seinerzeit gebaut wurde, hatte ich mir erlaubt anzufragen, ob denn nicht eine Ampel an der Stelle sinvoll wäre. Das Straßenbauamt sah hierzu keine Notwendigkeit. Einige Monate später…..)

Um das Linksabbiegerproblem (von GER zur Autobahn) zu lösen, wird man später mal vom demnächst neuesten Geltinger Gewerbegebiet über den Isar-Loisach-Kanal zum MacDonald fahren, bei welchem eben eine weitere sogenannte Hollandrampe (ähnlich wie Waldram) gebaut werden soll. Wenn man dann die Waldramer Überführung noch zur neuen Straße verlängern würde, hätte man an der Königsdorfer-/B11a womöglich gar keine Linksabbieger mehr. Die Wolfratshauser könnten dann endlich ungehindert und vierspurig bis zur Böhmwiese vorstoßen ….

Damit wird die (verlängerte) Königsdorfer Straße zur Einkaufsmeile von Wolfratshausen …. und auch die fußkranken Autofahrer wären endlich befriedet.  Lieber einige Kilometer weiter   F A H R E N   als vom zweiten Stock des Parkhauses zu Fuß gehen zu müssen.

Es ist schon erstaunlich wie sich die Autofahrer hinter dem Rathaus, in der Marktstraße und in der Johannisgasse abmühen…. Lieber wird einige Minuten rangiert, bis der Parkplatz auch endlich genehm ist, als einen Parkplatz jenseits der Loisach (Loisachhalle) oder auf der anderen Seite der Johannisgasse einen freien Platz in der zweiten oder dritten Harfe am Hatzplatz anzusteuern. Wenn aber das Parkhaus dann endlich mal das Ufer verschandelt, dann parken diese plötzlich alle – wie von Geisterhand bewegt – im von den Stadträten ausgesuchten wunderschönen Parkhaus.

Damit das auch angenommen wird, gibt es überdachte Parkplätze für 100 Euro jährlich, das Parken ab der 3. Etage ist völlig kostenlos. Zur Finanzierung des Parkdecks werden die Gebühren auf den anderen Plätzen angehoben. Hinter der Kreissparkasse werden erstmals Gebühren fürs Parken verlangt.  Um Kosten zu sparen und wegen der Kundenfreundlich- keit wird dafür die Parküberwachung eingestellt. Tschuldigung, ist ja schon eingestellt?

So, oder so ähnlich wird es wohl passieren.

 

Parkplatzauswertung

Donnerstag, August 14th, 2014

Das für 162 000 Euro eingekaufte Parkleitsystem liefert also keine für die Stadträte verständlichen Auswertungen. Sagt man. Man hat eher den Eindruck, man will es einfach nicht glauben, nicht zur Kenntnis nehmen.

Man hätte halt so gerne ein Parkhaus.

Dabei sagen die Zahlen aus, was zwei Leute vor geraumer Zeit völlig richtig hierzu gesagt haben.

Der Inhaber des Paletti am Schwankl-Eck sagte, das einzige was den ganzen Tag grün sei, sei die Anzeige der freien Parkplätze.

Ein anderer wurde von einer Zeitung befragt nach den Parkplätzen. Er sagte, solange es vor der Loisachhalle freie Parkplätze gebe, brauche es auch kein Parkhaus.

Das Geld sollte man stattdessen in die Verschönerung von Loisachufer und Innenstadt investieren. Wenn uns dann die Touristen die Türen einrennen, dann kann man immer noch reagieren.

Man muß nicht erst das Loisachufer am Hatzplatz verschandeln, um dann das Loisachufer zu verschönern.