Archive for the ‘Kommunalwahl 2014’ Category

Das Straßenbauamt hat Großes mit WOR vor !?

Donnerstag, August 14th, 2014

Das Straßenbauamt Weilheim will also die Aufstellflächen für die von WOR nach GER Fahrenden entsprechend erweitern, damit sich dort vor der roten Ampel an Königsdorfer/B11 bzw. Anschluß B11a mehr Autos aufbauen können. Im Gegenzug gibt es mehr grün für die von GER ankommenden Linksabbieger, die zur Garmisch/Münchner Autobahn wollen.

Das ist natürlich nur eine Zwischenlösung, aber die große Lösung braucht halt noch etwas Zeit.  Die Wolfratshauser bekommen also eine Autobahn nach Geretsried, die auch nach der Verwirklichung der großen Lösung Bestand haben wird, und damit dann deutlich weniger Verkehr an der umgebauten Stelle fließen wird als heute.

(Als das Dingens seinerzeit gebaut wurde, hatte ich mir erlaubt anzufragen, ob denn nicht eine Ampel an der Stelle sinvoll wäre. Das Straßenbauamt sah hierzu keine Notwendigkeit. Einige Monate später…..)

Um das Linksabbiegerproblem (von GER zur Autobahn) zu lösen, wird man später mal vom demnächst neuesten Geltinger Gewerbegebiet über den Isar-Loisach-Kanal zum MacDonald fahren, bei welchem eben eine weitere sogenannte Hollandrampe (ähnlich wie Waldram) gebaut werden soll. Wenn man dann die Waldramer Überführung noch zur neuen Straße verlängern würde, hätte man an der Königsdorfer-/B11a womöglich gar keine Linksabbieger mehr. Die Wolfratshauser könnten dann endlich ungehindert und vierspurig bis zur Böhmwiese vorstoßen ….

Damit wird die (verlängerte) Königsdorfer Straße zur Einkaufsmeile von Wolfratshausen …. und auch die fußkranken Autofahrer wären endlich befriedet.  Lieber einige Kilometer weiter   F A H R E N   als vom zweiten Stock des Parkhauses zu Fuß gehen zu müssen.

Es ist schon erstaunlich wie sich die Autofahrer hinter dem Rathaus, in der Marktstraße und in der Johannisgasse abmühen…. Lieber wird einige Minuten rangiert, bis der Parkplatz auch endlich genehm ist, als einen Parkplatz jenseits der Loisach (Loisachhalle) oder auf der anderen Seite der Johannisgasse einen freien Platz in der zweiten oder dritten Harfe am Hatzplatz anzusteuern. Wenn aber das Parkhaus dann endlich mal das Ufer verschandelt, dann parken diese plötzlich alle – wie von Geisterhand bewegt – im von den Stadträten ausgesuchten wunderschönen Parkhaus.

Damit das auch angenommen wird, gibt es überdachte Parkplätze für 100 Euro jährlich, das Parken ab der 3. Etage ist völlig kostenlos. Zur Finanzierung des Parkdecks werden die Gebühren auf den anderen Plätzen angehoben. Hinter der Kreissparkasse werden erstmals Gebühren fürs Parken verlangt.  Um Kosten zu sparen und wegen der Kundenfreundlich- keit wird dafür die Parküberwachung eingestellt. Tschuldigung, ist ja schon eingestellt?

So, oder so ähnlich wird es wohl passieren.

 

Parkplatzauswertung

Donnerstag, August 14th, 2014

Das für 162 000 Euro eingekaufte Parkleitsystem liefert also keine für die Stadträte verständlichen Auswertungen. Sagt man. Man hat eher den Eindruck, man will es einfach nicht glauben, nicht zur Kenntnis nehmen.

Man hätte halt so gerne ein Parkhaus.

Dabei sagen die Zahlen aus, was zwei Leute vor geraumer Zeit völlig richtig hierzu gesagt haben.

Der Inhaber des Paletti am Schwankl-Eck sagte, das einzige was den ganzen Tag grün sei, sei die Anzeige der freien Parkplätze.

Ein anderer wurde von einer Zeitung befragt nach den Parkplätzen. Er sagte, solange es vor der Loisachhalle freie Parkplätze gebe, brauche es auch kein Parkhaus.

Das Geld sollte man stattdessen in die Verschönerung von Loisachufer und Innenstadt investieren. Wenn uns dann die Touristen die Türen einrennen, dann kann man immer noch reagieren.

Man muß nicht erst das Loisachufer am Hatzplatz verschandeln, um dann das Loisachufer zu verschönern.

 

Parkdeckhaus

Mittwoch, Juli 30th, 2014

Wenn ich es denn richtig gelesen habe, hat der Stadtrat bereits den Neubau (was denn auch sonst?) eines Parkdeckhauses am Hatzplatz beschlossen.

Wer nun wie den Bedarf dafür ermittelt hat, weiß man nicht so genau.

Man will halt eins haben, ob es gebraucht wird ist nicht die Frage.

Um den vermeintlichen Bedarf  zu untermauern, werden vorsichtshalber schon mal sechs Parkplätze ( zwei pro Harfe) abgezogen, wegen eventuell unter Umständen möglicher Schrägparker.

Der eigentliche Hammer aber ist, daß man für diesen Platz Dauerparklizenzen für 100 Euro jährlich ausgibt. Diese Dauerparklizenzinhaber zahlen also etwa 30 Cent pro Arbeitstag fürs Parken.

Diese Dauerparklizenzinhaber mit ihren 30 Cent pro Tag verhindern Einnahmen für die Stadt, da ja zwischen zehn und zwölf Uhr vormittags Pakplatzsuchende kein Geld in die Automaten einwerfen können, weil es dank günstigst Dauerparkenden ja keinen freien Parkplatz mehr gibt.

Aber nicht nur, daß der Stadt Einnahmen vorenthalten werden – die günstigst Dauerparkenden werden auch noch als Argument für die Notwendigkeit eines Parkdeckhauses mißbraucht.

Die Stadtbauräte haben also angeblich den Bau eines Parkdeckhauses beschlossen ohne Auskunft über eventuelle Gebührenansätze zu geben.

Sollen die Parkgebühren im Parkhaus so günstig bleiben wie jetzt ? Werden die anderen teurer um das Parkhaus zu finanzieren ?

Bekommen die günstigst Dauerparkenden für 100 Euro künftig einen überdachten Parkplatz ? Wenn es wieviel teurer wird, wieviele der günstigst Dauerparkenden werden das neue Angebot annehmen ?

Wo parken künftig die zu einem Großeinsatz anrückenden Feuerwehrleute? Im Parkhaus mit einer Rutsche pro Etage rüber zur Feuerwehr?  Oder die Feuerwehrleute werden gebeten im Falle eines Einsatzes Fahrgemeinschaften zu bilden.

Wer einen Parkplatz auf Hatzplatz oder vor der Loisachhalle nutzt, hat hierfür das vorgesehene Parkgeld zu entrichten. Vielleicht mit einem festzusetzenden täglichen Höchstbetrag. Die Gewerbetreibenden sowie die Angestellten können die Gebühren steuerlich geltend machen. Warum der Steuerzahler darüber hinaus noch ein quasi kostenloses Parkhaus zur Verfügung stellen soll ….???  Die Hauseigentümer mußten Parkplatzablöse bezahlen, damit die Stadt Parkplätze für die Kunden schafft. Und nicht um sie für lächerliche 100 Euro jährlich an jedermann zu verschenken.

Das Parkleitsystem wird bald nach der Sommerpause einjähriges feiern. Eine Auswertung der freien bzw belegten Parkplätze gibt es nach wie vor nicht. Zumindest nicht für die Öffentlichkeit. Man möchte wohl erst das Parkdeckhaus auf den Weg bringen bevor man zugeben muß, daß es diese Verschandelung des Loisachufers eigentlich nicht braucht.

Die innere Beuerberger Straße (gegenüber Littig-Villa) wird seit geraumer Zeit als Parkplatz genutzt (früher absolutes Haltverbot). Die alte Beuerberger Straße verfügt seit ? über einen Parkstreifen, warum nicht auch die (neue) Beuerberger Straße stadtein- und auswärts ? Über diese Parkplätze würde notfalls das Gras wachsen, das häßliche Parkhausdeck aber hält womöglich Jahrzehnte, wenn man es denn für teures Geld in Schuß hält …

 

Manni, the superman

Freitag, April 11th, 2014

Obwohl Manni der CSU im Laufe der Jahre einen Verlust von 23 000 Stimmen eingebracht hat, einen Bürgermeister gekostet hat, die Fraktion bis heute vier Stadträte verloren hat, ist er trotz und alledem immer noch Fraktionsvorsitzender und sogar Ortsvorsitzender – und wird es erstmal bleiben. Und Stoibers stehen trotz und alledem  – so kann man es wohl sehen – immer noch voll und ganz hinter ihm.

Das macht in meinen Augen nicht wirklich Sinn. Es sei denn……

Manni könnte vielleicht aus der Zeit seines Wechsels von den Grünen im Landtag zu den Tiefschwarzen in Wolfratshausen Dinge erzählen, die man in der Gartenstraße lieber nicht in der Zeitung lesen möchte. Irgendeinen Sinn muß es ja haben, daß man so mannifestiert ist. Frei nach Frau Hohlmeier, Straußtochter, die ja von jedem CSU-ler was gesammelt hatte, was dieser nicht in der Zeitung lesen wollte ?

 

 

 

Manni gibt so schnell nicht auf

Donnerstag, April 10th, 2014

Manni hat es wohl wieder mal geschafft. Er hat seine Mannen und Frauen wohl wieder auf ihren Platz verwiesen.

Es wird kolportiert Herr Eibl habe die Versammlung vorzeitig und ziemlichst genervt verlassen. Stoibers hätten schon mal die neue Flußlandschaft an der Loisach besichtigt, um notfalls als Feuerwehr in die Versammlung eingreifen zu können.

Nun, die Meinungsverschiedenheiten wurden wohl wieder mal erfolgreich unter den Tisch gekehrt, ich darf mich auch weiterhin als Leserbriefschreiber nicht in Rente begeben, um Manni und seine CSU inkl Parteifreien auch weiterhin auf dem Weg nach unten zu begleiten.

Die CSU opfert sich sozusagen für Wolfratshausen auf. Also doch: Weiter so !

Manni makes the world go round

Sonntag, April 6th, 2014

Nun hätte ich ja Manni noch viele erfolgreiche Jahre für die CSU gewünscht.

Aber the game is over.  Die CSU – Fraktion ist aufgewacht.

Ein „weiter so“ wird nicht möglich sein.

Jeder erreicht mal den Zenit in seinem Leben, ob er nun Edmund oder Horst oder gar Manni heißt. Das Problem ist halt mal, daß es vom Zenit aus in jedweder Richtung nur bergab gehen kann. Und der Zenit beim Manni ist jetzt doch schon ein paar Tage her.

Natürlich hat sich Manni im Wahlkampf zurückgehalten. So richtig arbeiten, ist eher nicht sein Ding. Und dann noch für einen Kandidaten, den man ihm vorgesetzt hat. Was die Leut von ihm da verlangen täten, einfach unanständig.

Wobei die Wortwahl, den Fritz Meixner hätte ich in fünf Minuten VERNICHTET, ihm schon als Chef einer CHRISTLICHEN Partei gut zu Gesichte steht.

Da wollte ich mich als Leserbriefschreiber schon in Rente begeben. Das wird womöglich wohl eher wieder nichts.

 

Rückblick und Ausblick

Mittwoch, April 2nd, 2014

Es war einmal, daß die CSU zusammen mit dem Bürgermeister 13 der 25 Stadtratssitze besetzte und somit die Mehrheit innehatte.

Die größte Fraktion – also die CSU – beanspruchte mit größter Selbstverständlichkeit auch das Amt des 2. Bürgermeisters.

Als dann die schwarz angestrichene Zaunlatte Dr. Fleischer in den Ring trat, wurde Berchtold zum Bürgermeister gewählt und das Amt des 2. Bgm bekam wohl die damals größte Fraktion – also die CSU.

Das nächste Mal schickte die CSU Richard Kugler ins Feld, der im ersten Wahlgang die meisten Stimmen bekam und Berchtold rauswarf. Dann feierte die CSU 14 Tage lang „Ihr Bürgermeister“, weil sie keinen Mathelehrer hatten, der ihnen erklärt hätte, daß die Berchtold – Wähler nunmehr Forster wählen würden. 2. Bgm wurde ein Schwarzer, weil immer noch stärkste Fraktion.

Dr. Fleischer aber bemühte sich weiterhin, die CSU weiter nach unten zu bringen, was ihm ja auch gelang.  Er wollte Richi, die Partei aber Peter. Daraufhin wurden 500 Wolfratshauser angerufen und gefragt, wen sie denn lieber als Bürgermeister möchten, Richi oder Peter. Die meisten der Angerufenen entschieden sich für Peter, worauf Peter meinte er wäre „Ihr Bürgermeister“. Man hatte halt übersehen, daß nur nach Richi und Peter gefragt wurde, nicht aber nach Klaus und Fritz. Ein Mathelehrer hätte vielleicht mal wieder etwas nachhelfen können.

Nun hat also bei der Wahl die SPD/Grüne die meisten Stimmen eingefahren, gefolgt von der Bürgervereinigung, gefolgt von der CSU.

Daraus schließt also die CSU – dieses Mal – der 2. Bürgermeister gehört jetzt nicht mehr wie bei der CSU seinerseits beansprucht der größten Fraktion, sondern der zweitgößten Fraktion. Und das seien ja sie.

Rechnen ist immer noch schwierig. Aber im Grunde heißt das einfach:

Ob nun die CSU erststärkste Fraktion, zweitstärkste Fraktion, drittstärkste Fraktion oder gar nicht mehr im Stadtrat vertreten, der CSU gehört mindestens auf jeden Fall der 2. Bürgermeister. Schluß aus !

Tatsache aber ist, daß Fritz zweimal zum zweiten Bürgermeister gewählt worden ist. Von den Bürgern. Schaun wir mal, ob das den Stadtrat interessiert. Klaus muß sich entscheiden. Nicht jeder möchte den Wadlbeißer zum Feind haben. Anderereits haben die Leute genug vom Wadlbeißen. Der soll mal weiter in die Wadl beißen und die CSU weiter nach unten bringen … Es ist immer noch Luft nach unten!

Wolfratshausen hat einen neuen Bürgermeister

Sonntag, März 30th, 2014

Wie anzunehmen war haben die Wolfratshauser sich in der Stichwahl für den auch – logisch – von der CSU unterstützten Klaus Heilinglechner als neuen Bürgermeister entschieden.

Das Schöne an der Sache ist, daß die beiden Herren Heilinglechner und Meixner „näher am Bürger“ sein werden und auch „gemeinsam für Wolfratshausen“ zu handeln in der Lage und auch Willens sind. Notfalls auch ohne die CSU,  die ja diese Punkte in ihrem Programm gerne betonte.

Die Wahl ist für die Wolfratshauser Bürger nicht schlecht gelaufen, eher gut. Nun, der Bürger hat das ja auch so entschieden.

Daß die CSU bei dieser Wahl wieder einen Sitz abgeben mußte, muß sie sich schon selber auf die Fahnen heften. Für die Eindrücke, die sie beim Bürger hinterlassen hat, ist sie noch sehr gut weggekommen.

 

 

Kumulieren und Panaschieren

Freitag, März 21st, 2014

Irgendwie ist wohl was schiefgelaufen beim Aufruf von Dr. Fleischer und Herrn Plößl. Der Norden sollte nordische Personen in den Kreistag berufen, damit dieser nicht mehr so stark südländisch geprägt sei.

Beim Kumulieren und Panaschieren haben die Wähler aber glatt Dr. Fleischer und Herrn Kugler übersehen. Paul Brauner schied aus und wurde nicht ersetzt.

Die CSU – Vertretung Wolfratshausens im Kreistag ruht nun ausschließlich auf Peter Plößl.  Hoffen wir, daß er dieser großen Verantwortung gerecht werden kann. Neben seinem aufreibenden Job als (Ober-) Studiendirektor.

KORREKTUR: Die Herren Dr. Fleischer und Kugler haben sich für den Kreistag nicht mehr aufstellen lassen, konnten also nicht gewählt werden und wollten auch nicht gewählt werden.

 

Die CSU, sie kann einfach nicht anders ?

Montag, März 17th, 2014

Die Aussage des Vize-Vorsitzenden am Wahlabend ist es wert wiederholt zu werden. Sagt also Patrick Meidel am Wahlabend:

„Der Wahlkampf hat wohl nicht den Nerv des Wählers getroffen. Das Ergebnis ist eine totale Enttäuschung. Das hätte ich nie gedacht, das Ergebnis ist mir unerklärlich. Für Peter Plößl, der im Wahlkampf sehr gut, sehr fleißig war, tut es mir leid. Jetzt warten wir mal das Ergebnis der Stadtratswahl ab. “

Und jetzt kommts:

„Sollte es eine Stadtratsmehrheit für CSU und Bürgervereinigung geben, ist es natürlich eine Grundüberlegung, ob wir bei der Stichwahl den Kandidaten der Bürgervereinigung unterstützen sollten.“

Zitat Ende. Man muß kein großer Weissager sein, um eine Mehrheit von Bürgervereinigung und CSU vorherzusagen. Aber es liest sich halt wieder so, daß man Heilinglechner unterstützen würde, wenn man denn auch mitregieren dürfte. „Gemeinsam handeln“ hat man plakatiert, aber nur wenn wir auch in der Regierung sind. Jeder Stadtrat ist aufgerufen zu den Vorschlägen der Stadt Ja oder Nein zu sagen, egal welchem „Lager“ er angehört. Die CSU schafft es einfach nicht aus ihrer Umfriedung hinauszukommen.

Und nebenbei bemerkt: Auch ein Kandidat Kugler hätte den Bürgermeistersessel nicht für die CSU gewinnen können.